Im Periodensystem der Elemente hat Gold die Ordnungszahl 79. Was könnte Element79 Gold Corp. (CSE: ELEM, WKN: A3E41D, ISIN: CA28619A1012) also anderes sein als ein Edelmetall-Explorationsunternehmen? Die  2020 gegründete Firma fällt nicht nur durch ihr außergewöhnlich großes Portfolio (zwanzig Einzelprojekte in drei Ländern sind es momentan) auf. Das Management verfolgt mit seiner ausgewogenen Mischung von Projekt-Typen und  -Stadien eine Strategie, die die Eigenfinanzierung des Unternehmens unterstützt und zugleich attraktive Werte für die Anleger generiert. Das erst kurze Bestehen von Element79 wirkt sich dabei nicht auf Know-how und Expertise aus: Im Vorstand und Management sind hochkarätige und erfahrene Branchenexperten vertreten.

Investmenthighlights auf einen Blick

  • Element79 Gold Corp. verfügt über ein großes und vielseitiges Portfolio von Projekten in unterschiedlichen Stadien – vom Greenfield-Explorationsprojekt bis zur kurzfristig produktionsbereiten
  • Sämtliche Projekte liegen in Staaten mit bergbaufreundlicher Jurisdiktion: den USA, Kanada und Peru.
  • Alle Liegenschaften befinden sich in etablierten und nachweislich ertragreichen Bergbaurevieren.
  • Von den Projekten im Anfangsstadium haben zahlreiche bereits durch historische Arbeiten aufgezeigt, dass sie über eine vielversprechende Geologie mit hohem Fundpotenzial verfügen.
  • Das Management verfolgt eine kluge und dynamische Unternehmensstrategie, die Wachstum durch Zusatzerlöse via Projektverwertungen (Verkäufe, Joint-Ventures, Spin-outs) einbezieht.
  • Nach Produktionsstart können die Minenprojekte in Peru zeitnah kontinuierliches Einkommen für die Firmenkasse generieren und dadurch Explorationen und die Entwicklung des Vorzeigeprojektes unterstützen.
  • Das Management und Beraterteam setzt sich aus Experten mit bewiesenermaßen langjähriger Erfahrung in Bergbau- und Finanzsektor zusammen. Profilierte Berater stehen diesen hilfreich zur Seite.
  • Element79 besitzt angesichts der Marktverwerfungen der jüngsten Vergangenheit deutliches Aufwertungspotential.

Über Element79 Gold

Das Mineralexplorationsunternehmen Element79 Gold mit Sitz in Vancouver konzentriert sich auf den Erwerb, Exploration und Erschließung von Bergbaugrundstücken. Der Firmenname spricht für sich: Im Mittelpunkt stehen dabei Gold und verwandte (Edel-)Metalle. Priorisiertes Flaggschiff ist das Goldprojekt „Maverick Springs“ im US-amerikanischen Bundesstaat Nevada; was das Portfolio betrifft, zeigt das Unternehmen sich amerikaweit räumlich diversifiziert. Von Optionen auf Explorationsgrundstücke in Frühstadien in Kanada über zeitnah reaktivierbare Goldminen in Peru bis zu weiteren vielversprechenden US-amerikanischen Liegenschaften neben dem Hauptprojekt agiert das junge Unternehmen dynamisch in verschiedene Richtungen.

Gegründet wurde Element79 Gold im Februar 2020, seit August 2021 ist man auch börsennotiert. Binnen dieser kurzen Zeitspanne hat das Unternehmen sich sein ungewöhnlich großes Portfolio mit zwanzig Einzelprojekten aufgebaut und legt bei der Weiterentwicklung ein beachtliches Tempo vor.

Interview mit CEO James Tworek

Vielseitige Strategien

Das Geschäftsmodell von Element79 Gold ist flexibel und setzt sich aus mehreren „Modulen“ zusammen.

Hinsichtlich etwa des weiter unten genauer vorgestellten „Battle Mountain“-Portfolios sowie der beiden Optionsprojekte „Dale“ und „Snowbird“ in Kanada wird zunächst deren Teilentwicklung angestrebt. Das bedeutet, den jeweils jungfräulichen oder im Anfangsstadium befindlichen Projektstatus in der Exploration voranzutreiben, beziehungsweise die Erstellung oder Aktualisierung gegebenenfalls vorhandener historischer Ressourcenschätzungen nach modernen Kriterien in Angriff zu nehmen.

Zur Debatte steht, sobald werthaltige Lagerstätten ermittelt wurden, anschließend der gewinnbringende Projektverkauf. Eine weitere Option wären Joint-Venture-Partnerschaften, bei denen die Projekte mit Gewinnchancen anteilig weiter im Portfolio verbleiben. Alternativ ist die Gründung von Projektgesellschaften und deren Verkauf (sogenannte „Spin-outs“) denkbar. Mit diesen Maßnahmen könnte Kapital generiert werden, um das Flaggschiffprojekt (oder auch weitere Projekte) weiter zu entwickeln, ohne dabei den Aktienbestand allzu sehr zu verwässern.

Finanzstabilität sollen auf anderem Weg auch die beiden „Peru-Projekte“ bringen. Die ehemals produzierenden Minen könnten zügig wieder den Betrieb aufnehmen und so durch Produktion und Verkauf von Gold einen weiteren Beitrag für die Firmenkasse leisten.

Mit dem Erwerb und den Betrieb eines Portfolios von wichtigen Vermögenswerten, die potenziell kurzfristigen Cashflow zum Betriebskostenausgleich und Wachstumsfinanzierung bieten, will Element79 Gold sich von seinen Mitbewerbern im Junior-Bergbausektor abheben. Die Erweiterung bestehender Ressourcen und die Exploration sollen zugleich Werte für die Anleger erschließen.

Die Finanzen

Ende September 2022 waren 75.107.402 Aktien und 30.969.050 Optionen beziehungsweise Warrants im Umlauf. Das Unternehmen verfügte zum selben Stichtag über 1,1 Millionen CAD Kapital. Mit einer noch auszunutzenden Finanzierungsreserve von knapp 4,8 Millionen CAD sind vorerst die nächsten beiden Quartale abgesichert. Danach wird man sehen, welche Maßnahmen das Management ergreift, um frisches Kapital einzuwerben. Die Marktkapitalisierung von Element79 Gold beträgt aktuell ca. 10 Millionen CAD.  Das Unternehmen ist schuldenfrei.

Element79 Gold Kursentwicklung der letzten 12 Monate, Quelle: BigCharts

Das Portfolio

Die Aktivitäten von Element79 Gold sind zurzeit auf drei Länder verteilt. Assets befinden sich in den USA, Kanada und Peru. Das Unternehmen verfolgt, wie oben gezeigt, mit den Projekten jeweils unterschiedliche Strategien. Im Folgenden nun ein näherer Blick auf die einzelnen Aktivitäten.

Nevada, USA: Flaggschiff und Neuland

Das in den Vereinigten Staaten von Amerika gelegene Portfolio beinhaltet zum einen das derzeit als Vorzeigeprojekt angesehene „Maverick Springs“, zum anderen das große sogenannte „Battle Mountain“-Portfolio. Mit zusammengerechnet über 19.942,10 Hektar gilt Element79 Gold gemessen an der Landfläche als eines der größten Unternehmen in der Region.

Lagen der Projekte in Nevada, Quelle: Element79 Gold

„Maverick Springs“: Das Prestigeprojekt

„Maverick Springs“ befindet sich seit dem 23. Dezember 2021 im Besitz von Element79 Gold; übernommen wurden damals sämtliche Aktien der Vorgesellschaft Goldco  (1316524 B.C. Ltd. ). Für das Projekt besteht bei Produktion noch eine Schmelzabgabe von 7,4 Prozent (5,9 Prozent an Artemis Exploration, 1,5 Prozent an Maverix Metals Inc.).

Das Projektareal besteht aus 247 nicht-patentierten Claims mit einer Gesamtfläche von 4.800 Acres (etwa 1.942,50 Hektar) zwischen den Countys Elko und White Pine. Die Stadt Elko ist etwa 85 Kilometer entfernt.Die infrastrukturellen Voraussetzungen der „Maverick Springs“-Liegenschaft sind vorteilhaft: Das Gelände ist ganzjährig über eine Schotterstraße erreichbar; Bohrstraßen bilden ein Netzwerk auf den Claims. Im Nordwesten besteht die Möglichkeit zur Anbindung an das Stromnetz. Durch eine Bohrung auf dem Gelände ist Wasser zugänglich.

Interessant ist die unmittelbare Nähe zum weltberühmten Carlin-Trend. Bei diesem handelt es sich um einen etwa fünf Meilen breiten und 40 Meilen langen Gürtel von Goldvorkommen, der als eines der reichsten Goldminenreviere der Welt gilt. Dort wurde mehr Gold produziert als in allen übrigen US-Bergbaubezirken zusammen. In nur 30 Kilometern Entfernung von „Maverick Springs“ liegt beispielsweise die von Kinross betriebene und seit 2016 produzierende Mine „Bald Mountain“. Deren Jahresproduktion beträgt etwa 205.000 Unzen Goldäquivalent, wobei das Depot hinsichtlich geologischer Voraussetzungen Vergleiche zulässt.

Die Explorationsgeschichte

Die „Maverick Springs“-Claims wurden 1986 erstmals abgesteckt; zwischen 1987 und 2004 gab es mehrere Explorationskampagnen, wobei insgesamt 195 Bohrungen mit 47.000 Metern Gesamtbohrlänge niedergebracht wurden. Etwa 80 Prozent der Liegenschaft sind dennoch bis heute nicht erkundet.

Historische Bohrlagen, Quelle: Element79 Gold

Eigene Bohrungen hat Element79 noch nicht vorgenommen; aufgrund der historischen Daten gibt es allerdings eine Ressourcenschätzung für ein 2.400 mal 1.200 Meter messendes Ressourcendepot. Die abgeleitete („inferred“) Ressource wird dabei auf 150.421.000 Tonnen zu 68,9 Gramm Silber- und 0,92 Gramm Gold-Äquivalent je Tonne beziffert.

Aktuelle Ressource vom 31.1.2022, Quelle: Element79 Gold

Die Geologie

Bei „Maverick Springs“ handelt es sich um eine an Silber reiche Sediment- und Karbonat-Lagerstätte nahe dem Carlin-Trend. Abgesehen von Carlin-Typ-Goldlagerstätten gibt es jedoch in Nevada auch große, silberreiche epithermale Lagerstätten. Untersuchungen zur aktuellen Mineralressourcenschätzung von „Maverick Springs“ deuten darauf hin, dass Ähnlichkeiten mit derartigen Lagerstätten bestehen. Das Projekt beherbergt eine oberflächennahe „blinde“ Lagerstätte mit einer 30 bis 120 Meter dicken, flach liegenden Zone. Diese ist auf einer Antiklinalstruktur zentriert und fällt südwärts im Winkel von 10 bis 30 Grad moderat ab. Die Oxidation durchdringt bis zu 120 Meter und ist bis 270 Meter diskontinuierlich und überwiegend sulfidisch. Geologisch betrachtet herrschen Kalksteinformationen aus dem Perm vor. Die Gold- und Silbervorkommen sind feinkörnig mit Pyrit und Arsensulfiden verbunden, kommen gelegentlich aber auch in Quarzgängen vor.

Topografie und Depotlage, Quelle: Element79 Gold

Da es sich bei „Maverick Springs“ möglicherweise um eine epithermale Lagerstätte handelt, könnte eine zusätzliche Mineralisierung oberhalb der flachliegenden Zone vorliegen. Das würde positiven Einfluss auf einen künftigen Abbau im Tagebauverfahren nehmen.

Modell der Tagebaugrube, Quelle: Element79 Gold

Die Strategie

Es gibt zwar aktuell noch keinen detaillierten Zeitplan dafür; Element79 hat jedoch vor, durch Bohrkampagnen die historische „Inferred“-Ressource in eine angezeigte („indicated“) heraufzustufen und bei dieser Gelegenheit auch auszuweiten.

Eine aussagekräftige Wertbestätigung sollen zudem schon 2023 eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) und anschließend eine definitive Machbarkeitsstudie erbringen.

Fazit: „Maverick Springs“ als attraktives Zugpferd

Das Projekt besticht mit einer Reihe von Vorzügen. Die Lage in einem bergbaufreundlichen und stabilen Umfeld, in unmittelbarer Nachbarschaft eines nachgewiesen produktiven Goldbezirks bietet gute Rahmenbedingungen. Die vorhandene Ressourcenschätzung zeigt messbare Werte als erste Hausnummer auf, das Explorations- und Expansionspotenzial ist hoch. Erst 20 Prozent des Areals sind erkundet; es bestehen Möglichkeiten für weitere Funde und damit einhergehende Ressourcenerhöhungen und Wertsteigerungen.

Dabei muss übrigens auch berücksichtigt werden, dass die aktuelle Ressource (3,71 Millionen Unzen Goldäquivalent) unterbewertet ist und etwa 50 Prozent unterhalb des „Inferred“-Durchschnittswertes liegt. Das Wertpotenzial wird bei Aufstufung in die „Indicated“-Ressource steigen, denn hier liegt der Marktdurchschnitt bei 30 bis 50 USD pro Unze.

Das „Battle Mountain“-Portfolio

Zugleich mit der Übernahme von „Maverick Springs“ ging das „Battle Mountain“-Portfolio in den Besitz von Element79 Gold über. Dabei handelt es sich um ein Konvolut von fünfzehn separaten Projekten auf einer Gesamtfläche von 44.478 Acres (etwa 17.999,60 Hektar). Die zusammengerechnet 2.203 nicht-patentierten Claims sind über fünf Countys (Elko, Eureka, Humboldt, Lander und Nye County) verteilt.

Zum überwiegenden Teil befinden sich die Projekte innerhalb des „Battle Mountain“-Trends, der parallel zum Carlin-Trend verläuft. Mehrere Projekte liegen in unmittelbarer Nähe von Top-Lagerstätten; darunter die von Nevada Gold betriebenen Mine „Cortez“ (das ist die drittgrößte Goldmine in Nordamerika und die sechstgrößte weltweit).

Die Geologie

Die beiden nördlichsten Projekte des Portfolios, „Golconda“ (108 Claims in Humboldt County) und „Clover“ (169 Claims in Elko County) liegen südlich des sogenannten Gletchell-Goldgürtels; einer Struktur, die die nordwestlichen Enden von Carlin- und Battle Mountain-Trend überbrückt. Im selben Revier befindet sich die ebenfalls von Nevada Gold betriebene Mine „Turquoise Ridge“ (gemeldete Produktion im Jahr 2020: 537.000 Unzen).

Die Projekte „Brock“ (220 Claims in Eureka County) und „Stargo“ (337 Claims in Nye County) liegen am südlichen Ende des Austin-Lovelock-Trends, nordöstlich der Kinross-Mine „Round Mountain“. Diese viertgrößte US-Goldmine ging im Jahr 1978 in Produktion und hat bis heute mehr als 15 Millionen Unzen Gold produziert.

Die Projekte „Long Peak“, „Elephant“, „Elder Creek“, „North Mill Creek“, „Clipper“, „Pipeline South“, „West Cortez“ und „Walti“ werden entlang der nordwestlich verlaufenden Verwerfung interpretiert, die die hochgradige Lagerstätte „Pipeline“ beherbergt. Diese gehört zu oben erwähnten Mine „ Cortez“.

Der Explorationsstatus

Die „Battle Mountain“-Projekte befinden sich mehrheitlich in unerforschter Frühphase ihrer Exploration oder wurden bislang lediglich mit Oberflächenproben und geophysikalischen Untersuchungen untersucht. Bei einigen liegen jedoch bereits Ergebnisse aus vorangegangenen Untersuchungen vor. Bohrungen wurden beispielsweise im Lander County auf „Elder Creek“ (155 Löcher) und „Clover“ (104 Löcher) niedergebracht. Dokumentiert wurden von unterschiedlichen Betreibern dabei auf „Clover“ ein Abschnitt von 25,3 Gramm Gold je Tonne auf 9,75 Metern, auf „Elder Creek“ 3,19 Gramm Gold je Tonne auf 38,96 Metern und auf „Long Peak“ (Lander County) 174 Gramm Silber und 8,02 Gramm Gold je Tonne über 9,14 Meter.

„Battle Mountain“: Spannendes Potenzial in der Hinterhand

Die „Battle Mountain“-Projekte werden aktuell von Element79 Gold noch nicht exploriert, weisen nichtsdestotrotz jedoch attraktives Findungspotenzial auf. Der Battle-Mountain-Trend ist ähnlich goldreich wie der benachbarte Carlin-Trend. Trotz noch nicht offengelegter Werte (einmal abgesehen von den historischen Bohrdaten) ist eine gute Verwertbarkeit der Projekte in einer der oben dargestellten Formen (Verkauf, Joint-Venture, Spin-out) denkbar, insbesondere angesichts der räumlichen Nähe zu renommierten Bergbaubetrieben. Die Voraussetzungen für Projekterfolge sind also definitiv gegeben.

Peru: Cash aus dem Bergwerk?

Die beiden in Peru gelegenen Bergwerksprojekte von Element79 Gold sind ehemalige Minen, aus denen hochgradiges Gold und Silber abgebaut wurden. Die zurzeit ruhenden Betriebe in Peru ließen sich, wie eingangs erwähnt, in kurzer Zeit wieder in Betrieb bringen. Das Unternehmen verspricht sich davon vor allem für die Unternehmenskasse zuverlässige Einnahmen aus der Produktion, mit denen die Exploration weiterer Projekte mitfinanziert werden könnte und die einen hohen Anteil am Unternehmenswert generieren könnten.

Ins Portfolio aufgenommen wurden die zwei Edelmetallprojekte erst am 29. Juni 2022 durch die Übernahme der ausstehenden Aktien von Calipuy Resources Inc. Vorerst ist Element79 damit beschäftigt, die vorhandenen historischen Daten auf einen modernen Stand zu bringen.

Dass beide Projekte hochgradige Edelmetallvorkommen beherbergen, ist durch die historischen Abbautätigkeiten belegt.

Lage der beiden Projekte in Peru, Quelle: Element79 Gold

Projekt „Lucero“

Die Mine „Lucero“ umfasst ein 10.805-Hektar-Gelände im in Süd-Peru gelegenen Shila-Gebirge, wo sich mehrere hochgradige historische Gold- und Silberminen befinden. Das Bergwerk war als „Shila“-Mine zwischen 1989 und 2005 in Betrieb und lieferte in dieser Zeitspanne durchgehend hohe Gehalte. Die Jahresproduktion lag zwischen 1998 und 2004 bei durchschnittlich 18.800 Unzen Gold beziehungsweise 435.000 Unzen Silber (Gehalte von im Schnitt 19,0 Gramm Gold-Äquivalent). Die Ausbeutung in der Erzverarbeitungsanlage betrug gemittelt 94,5 Prozent beim Gold, 85,5 Prozent beim Silber. Es besteht weiterhin Zugang zu den Anlagen. Die Bergbauhistorie des Projektes reicht möglicherweise bis in die Inka-Zeit zurück; auf dem „Lucero“-Areal und in der Umgebung wurde viele Jahre lang Kleinbergbau und offiziellen Bergbaubetrieben durchgeführt.

Auch die infrastrukturellen Rahmenbedingungen sind vorteilhaft: Stromanschluss ist durch die 40 Kilometer entfernt gelegene Stadt Chachas möglich, Oberflächenwasser wäre (entsprechende Genehmigungen vorausgesetzt) ganzjährig durch natürliche Gewässer und Wasserläufe verfügbar.

Probenentnahmen ergaben bis zu 116,8 Gramm Gold-Äquivalent je Tonne. In Ermangelung von Daten gibt es zurzeit aber weder historische noch National-Instrument-konforme Ressourcen. Da das Projekt wenig erkundet ist, besteht bei Anwendung moderner Explorationstechniken allerdings ein erhebliches Potenzial für die Erweiterung bekannter beziehungsweise die Entdeckung neuer Adern, sowie möglicherweise neben einem hochgradigen unterirdischen System mit geringer Sulfidisierung auch einem tagebaufähigen System mit hoher Sulfidisierung.

Für „Lucero“ besteht eine Schmelzabgabe von 0,5 Prozent an Sandstorm Gold Ltd., einem der weltweit größten Goldlizenzunternehmen.

Lage des Projektes „Lucero“, Quelle: Element79 Gold

Die Geologie

„Lucero“ beherbergt eine epithermale Gold-Silber-Lagerstätte mit geringer Sulfidisierung im Vulkangestein aus dem Tertiär, das typisch für die den Zentral-Kordilleren in Süd-Peru ist. Bekannt sind 74 epithermale Adern, vierzehn davon sind teilweise ausgebeutet. Außerdem gibt es eine noch unerforschte Mineralisierung mit hoher Sulfidisierung. Oberflächenproben daraus ergaben 33,6 Gramm Gold je Tonne. Bei Abbauarbeiten in der Vergangenheit wurde aus Quarz-Karbonat-Massivsulfid-Erzgängen von geringer bis mittlerer Sulfidisierung hochgradiges Erz zur Direktverschiffung abgebaut.

Der vormalige Betreiber von „Lucero“, Condor Resources Inc., hatte von 2012 bis 2020 eine hoch sulfidisierte epithermale Alterationszone identifiziert; Spitzenwerte aus Proben betrugen 80,1 Gramm Gold-Äquivalent je Tonne (33,4 Gramm Gold und 3.500 Gramm Silber je Tonne) aus einer 1.300 mal 1.400 Meter großen Alterationszone.

Die nächsten Schritte

Element79 Gold will die stillliegende Mine überholen und bald wieder in Produktion bringen. Zugleich sollen mit Bohrungen und moderner Explorationstechnik die Verläufe der Venenstrukturen verifiziert werden. Auch das Gespräch mit potenziellen Abnehmern der Konzentrate wird gesucht. Für all das veranschlagt Element79 einen Zeitrahmen von zwölf bis achtzehn Monaten.

Projekt „Machacala“

Südlich von „Lucero“, im der Provinz Julcan (Distrikt Carabamba) liegt das über 1.048 Hektar umfassende Projekt „Machacala“. Aus der Mine dort wurde in den Fünfzigerjahren erstmals kommerziell gefördert; Betreiber war zwischen 1979 und 1991 Minera Santa Isabel. Erst ab diesem Zeitpunkt liegen konkrete Werte vor. Abgebaut wurden 230.000 Tonnen mit Durchschnittsgehalten von 10,5 Gramm Goldäquivalent (0,6 Gramm Gold, 340 Gramm Silber je Tonne); das entspricht 78.000 Unzen Goldäquivalent. Sinkende Edelmetallpreise machten den Betrieb ab 1991 unrentabel, sodass er eingestellt wurde.

Umfang der Konzessionsgebiete von „Machacala“, Quelle: Element79 Gold

Die Explorations-Geschichte

Zwischen 1997 und 2004 führten Gold Hawk Resources und Meridian Gold Erkundungen auf dem Projekt durch. 45 Kern- und Umkehrbohrungen mit insgesamt 8.500 Bohrmetern wurden niedergebracht und ergaben Highlights wie 11,6 Gramm Gold-Äquivalent (11,32 Gramm Gold, 23,6 Gramm Silber je Tonne auf 3,7 Metern in der Ader „Casa Fuerza“) sowie 15,7 Gramm Gold-Äquivalent (13,55 Gramm Gold, 164 Gramm Silber je Tonne in der Ader „Fragua“.

Eine abgeleitete („inferred“) Gesamtressourcenschätzung durch Gold Hawk Resources aus dem Jahr 2004 bezifferte 420.000 Unzen Gold-Äquivalent bei 1.560.000 Tonnen; das entspräche einem Goldäquivalent-Gehalt von 8,4 Gramm je Tonne. Diese historischen Zahlen sind in dieser Form allerdings nicht NI 43-101-konform, sollen jedoch in eine aktuelle Ressourcenschätzung einfließen.

Die Geologie

Das Projekt beherbergt mehrere epithermale Gold-Silber-Erzgänge mit geringer Sulfidierung, wobei vier davon nur in geringem Maße ausgebeutet wurden. Ähnlich wie bei „Lucero“ sind noch nicht alle Venenstrukturen erkundet, sodass erhebliches Fundpotenzial besteht. Weitere Möglichkeiten bieten zudem die vom historischen Abbau verbliebenen Abraumhalden, die noch viel hochwertiges Gold beinhalten könnten.

Die nächsten Schritte

Die hervorragende Lage auf niedriger Höhe, die Nachbarschaft zu Projekten namhafter Mitbewerber (etwa der ASX-gelisteten Fortescue Metals Group und der Fresnillo plc-Tochter Fresnillo Peru) sowie die bestehende Infrastruktur sind große Pluspunkte für ein Revival der „Machacala“-Mine.

Das Element79-Management erwartet, die Inbetriebnahme der Produktion (aus den Abraumhalden) in den kommenden sechs bis acht Monaten, konkretere Details wurden allerdings bislang nicht kommuniziert.

Kanada: Optionen auf mehr

In Kanada hält Element79 Gold Optionen auf zwei Projektbeteiligungen: Es besteht die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent am Goldprojekt „Snowbird“ (durch Übernahme von Plutus Gold Corp., die ihrerseits eine Optionsvereinbarung mit Gitennes Exploration Ltd. hat) zu erwerben. Element79 Gold hatte das Bohrprogramm, das Bestandteil der Verpflichtungen von Plutus war, finanziert.

Für das zweite Projekt namens „Dale“ besteht eine Vereinbarung mit dessen Grundstücksbesitzer, einer Privatperson. Element79 hat dabei bis 2026 die Option auf eine 100-prozentige Beteiligung gegen Barzahlungen, die Ausgabe von Stammaktien, Aktienzahlungen und eine 0,5-prozentige NSR-Lizenzvereinbarung. Zusätzlich besteht weitere Gebühr zu einem Prozent zugunsten von Keystone Associates Inc.

Projekte in Kanada, Quelle: Element79 Gold

Projekt „Snowbird“

Das „Snowbird“-Projekt in British Columbia besteht aus zehn Mineralien-Claims mit einer Gesamtfläche von 2.726 Hektar. Etwa 20 Kilometer davon  entfernt liegt die Stadt Fort St. James. Das Gelände ist über unbefestigte Straßen gut zugänglich, sodass ganzjährig Bohrarbeiten möglich wären.

Die Explorationshistorie

Das „Snowbird“-Areal wurde in den 1920er Jahren entdeckt; in den Dreißiger- und Vierzigerjahren gab es begrenzte Untertagearbeiten. Niedergebracht wurden bis heute 226 oberflächennahe Schlag- und Diamantbohrungen mit 19.580 Metern Gesamtlänge; in jüngerer Vergangenheit (seit 2017) wurden weitere 40 Diamantbohrlöcher zu insgesamt 6.993 Metern gebohrt. Bekannt sind zwei bedeutende mineralisierte Adern („Main Vein“ und „Peg-leg“). Unterirdische Probenentnehmen aus der „Main Vein“ ergaben in den Vierzigern Durchschnittswerte von 10,5 Gramm Gold je Tonne (auf 30 Gramm je Tonne geschnitten) beziehungsweise 357,7 Gramm Silber je Tonne (ungeschnitten) über 0,6 Meter. Eine Einzelprobe erreicht gar 5.074 Gramm je Tonne. Historische Bohrungen haben in einer schmalen Vene von 15 Zentimetern Breite auch 8.508,34 Gramm Gold und 2.899,88 Gramm Silber angetroffen. Grabenproben über 66 Meter ermittelten aus der „Peg-leg“-Ader 13,03 Gramm Gold je Tonne bei einer durchschnittlichen Breite von 0,8 Metern. Es existiert allerdings aktuell keine NI 43-101-konforme Mineralressourcenschätzung für „Snowbird“.

Plutus Gold Corp. hatte zuletzt als Teil seiner Optionsvereinbarung im Jahr 2021 das erwähnte Bohrprogramm über 3.000 Meter durchgeführt, um das System unterhalb der zuvor erprobten Maximaltiefe zu erproben.

Die Geologie

Die Mineralisierung von „Snowbird“ ist ein mesothermales beziehungsweise orogenes System mit einer ähnlichen Geologie wie der kalifornische Mother-Lode-Distrikt oder der Bralorne-Minen-Komplex in British Columbia. Letzterer brachte bis zu seiner Schließung im Jahr 1971 4,2 Millionen Unzen hochgradiges Gold hervor. Ähnlichkeiten bestehen auch mit dem Timmins-Camp in der Abitibi-Subprovinz von Ontario, wo bis heute über 70 Millionen Unzen produziert wurden. Die Mineralisierung befindet sich in sogenannten „Stockwerk“-Quarzkarbonat-Adern. Diese sind mit Fuchsit, Pyrit, Stibnit und Arsenopyrit längs eines gescherten Kontakts mit alteriertem Ultramafit und Metasedimenten verbunden. Diese Alteration am Scherkontakt bildet ein Magnettief und ermöglicht so die Abgrenzung des günstigen Kontakts durch detaillierte magnetische Untersuchungen.

Interessant an mesothermalen Lagerstätten ist im Vergleich zur epithermalen ihre Tiefenkontinuität, die über einen Kilometer herausreichen kann. Auf „Snowbird“ sind die Löcher mehrheitlich nur bis zu 200 Meter tief, mit Ausnahme einer 400-Meter-Bohrung. Es besteht somit erhebliches Potenzial in der Tiefe.

Die nächsten Schritte

Ein aktueller Zeitplan für neue Aktivitäten auf „Snowbird“  steht noch nicht fest. Zweifellos kann sich das Projekt jedoch dank attraktivem Standort, durch die historischen Funde nachgewiesenen hohem Potenzial und die Aussicht auf weitere Entdeckungen mit modernen Explorationsmethoden zu einem guten Unternehmensstandbein oder attraktivem Veräußerungsobjekt entwickeln.

Projekt „Dale“

Das Grundstück „Dale“ im sogenannten Porcupine Mining District besteht aus insgesamt 90 nicht-patentierten sogenannten „single cell“ und „boundary cell“-Claims und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 1.980 Hektar, etwa 100 Kilometer entfernt von Timmins in der Provinz Ontario. Auch dieses Gelände verfügt über eine vorteilhafte Lage: Es ist wahlweise per Wasserflugzeug oder via LKW, Boot, Geländewagen oder Schneemaschine erreichbar. Explorationsarbeiten sind somit rund ums Jahr möglich.

Nur 45 Kilometer von „Dale“ entfernt befindet sich das Projekt „Cote“ von IAMGOLD, das 2023 die kommerzielle Produktion aufnehmen soll.

Die Explorationsgeschichte

Das Gelände war von 1968 bis 2012 Teil eines fünf Gemeinden umfassenden Bergbaupatents von Algoma-Talisman Minerals Limited. Anschließend wurde das Gebiet zur Absteckung freigegeben; erworben wurde es von Keystone Associates. Dieses Unternehmen verkaufte die Claims 2013 wiederum an den derzeitigen Besitzer und Optionsgeber, Jean Marc Gaudreau, von dem Element79 das Projekt bei Erfüllung der Vereinbarungen bis 2026 erwerben kann.

Das Grundstück befindet sich in einem sehr frühen Explorationsstadium. Entsprechend liegt noch keine NI 43-101-konforme Mineralressourcenschätzung vor, bei früheren Arbeiten zeigten Proben vom Projektareal bis zu 3,82 Gramm Gold je Tonne auf, inklusive weiterer anomaler Proben mit Goldgehalten über 0,1 Gramm je Tonne.

Im Jahr 2021 hatte Element79 Gold jedoch eine hochauflösende drohnengestützte Magnetvermessung durchgeführt und im Zuge eines Phase-1-Explorationsprogramms Schürfungen, Kanal- und Bodenproben und die Untersuchung dieser Proben auf Gold- und Silbereinschlüsse durchgeführt. Schürfproben offenbarten dabei bis zu 4 Gramm Gold je Tonne; Gesteinsproben enthielten bis zu 1,2 Unzen Silber je Tonne.

Die Geologie

Die Mineralisierung auf „Dale“ steht im Kontext mit stark verkieselten Zonen und versprengtem Pyrit. Das könnten nach Ansicht von Element79 Gold gute Voraussetzungen für eine Goldmineralisierung mit hohen Tonnagen sein.

Die nächsten Schritte

Auf Basis der Untersuchungen der magnetischen Überflugmessungen und entnommenen Proben von 2021 zur Ermittlung von potenziellen Bohrstellen will Element79 Gold zunächst weitere Explorationen und anschließend ein Phase-2-Programm durchführen. In Anbetracht der geologischen Voraussetzungen und der Lage in der Gold-Hotspot-Region Timmins ist ein Projekterfolg wahrscheinlich. Wann das geschehen soll und wie das Budget dafür aussieht, steht indes noch nicht fest. Ein alternatives Modell bestünde darin, das Projekt in eine separate Gesellschaft einzubinden und einen Börsengang vorzubereiten. Dies wird offenbar intern diskutiert, aber es gibt noch keine offizielle Ansage.

Das Management

Dass Element79 Gold eine noch so junge Firma ist, darf nicht von der ausgezeichnete Kompetenz und das Know-how der Führungsriege ablenken. Diese setzt sich aus einem Team von Experten mit langjährigem Erfahrungsschatz in den jeweiligen Fachressorts zusammen.

Als Geschäftsführer fungiert James Tworek. Der studierte Betriebswirt verfügt zusätzlich über einen Bachelor-Abschluss in Lateinamerikastudien. Seit dreiundzwanzig Jahren ist Tworek bereits im Finanzsektor tätig. Begonnen hat seine Laufbahn in den späten Neunzigerjahren im Geschäftsbankwesen; später war er 7,5 Jahre lang als Partner bei einem Hypothekenmakler mit internem Mezzanine-Entwicklungsfond beschäftigt. Zugleich arbeitete er für seine eigene Beratungsfirma für Family Offices, Private Equity und Venture Capital. Aktuell ist James Tworek Direktor von Florence One Capital Corp und Mitbegründer, Präsident und Direktor der Gaia Grow Corporation. In jüngerer Vergangenheit war er außerdem Direktor und Mitglied des Sonderausschusses von Nabis Holdings Inc. sowie und abhängiger Direktor von Robix Environmental Technologies Inc.

Den Blick aus Geld behält als Finanzchefin Heidi Gutte. Sie ist Spezialistin für Unternehmensfinanzierung, Beratung, Steuern und Buchhaltungsdienstleistungen für öffentliche und Privatunternehmen verschiedenster Branchen. Element79 Gold unterstützt sie auch in Sachen Kundenverwaltung, Corporate Compliance und bei anderen Aktivitäten. Auch bei Heidi Gutte ist ein akademischer Hintergrund vorhanden: Ihren Bachelor-Abschluss in technischer Informatik erwarb sie an der Fachhochschule Brandenburg, Sie ist geprüfte Wirtschaftsprüferin und als solche Mitglied des Berufsverbands der Chartered Professional Accountants Of British Columbia and Canada. Auch mit der Bergbaubranche hat sie bereits Erfahrungen gesammelt, etwa in Controller-Positionen in Rechnungswesen, Finanzen und Verwaltung börsennotierter Bergbau- und Explorationsunternehmen.

Leitender Geschäftsführer von Element79 Gold ist Antonios Maragakis. Er promovierte an der Universität Delft, führt einen Mastertitel der University of Bath, Bachelors der University of Nevada und absolvierte ein Führungskräftetraining der London Business School. Maragakis hat mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung aus der Leitung bedeutender Bergbauprojekte aus dem letzten Jahrzehnt. In verschiedenen Funktionen, beispielsweise als Projektleiter, war er für Majors wie Barrick Gold Corporation, Freeport-McMoRan Inc., Eldorado Gold Corp. oder privaten peruanischen Minen wie Mochica Resources und Calipuy Resources. Bei Skeena Resources Limited entwickelte er in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung Unternehmensprozesse und Managementsysteme , für eine Tochtergesellschaft der Koch Industries (dem größten Privatunternehmen der USA) wirkte er am bis damals größten Kapitalprojekt des Unternehmens mit.

Vizepräsident für globale Exploration bei Element79 ist der registrierte professionelle Geologe Kim Kirkland. Er war sowohl als leitender Angestellter als auch leitender Ingenieur bei einer Reihe der weltweit wichtigsten Bergbauunternehmen beschäftigt. Dazu gehören Riesen wie Barrick Gold Corporation, Rio Tinto Group, McEwen Mining, MMG Ltd. und Amec Foster Wheeler Plc. Dabei standen vor allem Edelmetall- und Kupferprojekte im Fokus.

Auch der Aufsichtsrat von Element79 ist hochkarätig besetzt. Neben Antonios Maragakis ist dort Neil Pettigrew vertreten, ein in Ontario registrierter professioneller Geologe mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung in der Mineralexploration. Er hält akademische Titel der Universitäten von New Brunswick und Ottawa und war als Senior-Geowissenschaftler für das Präkambrium beim Ontario Geological Survey beschäftigt. In Sachen Gold-, Kupfer-, Nickel- und Platinelement-Exploration hat er für mehrere Junior- und Großunternehmen gearbeitet. Dabei bekleidete er leitende und Direktorenpositionen bei an den kanadischen Börsen notierten Junior-Unternehmen und war Direktor von Palladium One Mining.

Fazit

Obwohl Element79 Gold ein noch junges Unternehmen ist, kann das Management auf kollektive Erfahrung bei wichtigen Playern der Branche und fundierte Kenntnisse aus der Finanzwelt und vom Börsenparkett zurückgreifen. Das setzt hohe Standards für die fachgerechte Entwicklung des Unternehmens.

Das umfangreiche und angesichts des erst kurzen Bestehens der Firma auf den ersten Blick unverhältnismäßig groß wirkende Portfolio erweist sich bei näherem Hinsehen als clevere Strategie. Durch den Verkauf teilentwickelter Projekte, Spin-outs oder Joint-Ventures können zeitnah wirtschaftliche Erfolge und Wertsteigerungen erzielt werden.

Sämtliche dieser Projekte bestechen durch ihre ausgezeichnete Lage in produktiven Bergbauregionen, vorteilhafte Infrastruktur und gegebenenfalls vielversprechende Auswertungen von Bohrungen, Probenentnahmen oder vorangegangene Produktion. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Funden und unternehmerischen Erfolgen.

Die prioritäre Weiterentwicklung von „Maverick Springs“ hat System: Da hier bereits eine Ressource besteht, lässt sich der Wert des Projektes leichter steigern als bei einem noch wenig oder unexplorierten Projekt.

Weitblick beweist Element79 Gold mit der Investition in die Minen „Lucero“ und „Machacala“. Die Neuaufnahme der Produktion wertet zum einen das Unternehmen auf; zum anderen kann durch die zu erwartenden Erlöse die Finanzierung anderer Projekte unterstützt werden.

Finanzielle Absicherung für die kommenden beiden Quartale bietet die offene Finanzierungsreserve von 4,8 Millionen CAD im Hintergrund. Erst später könnte es nötig sein, frisches Kapital einzuwerben – Möglichkeiten dazu sind – siehe oben – in vielfältiger Form gegeben.

Die Zeichen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung stehen bei Element79 Gold also nicht schlecht. Wer als Investor mittelfristig plant, findet in dem Edelmetall-Explorer eine gute Gelegenheit, von dessen angestrebtem Wachstum zu profitieren. Allgemeine Tiefstände bei Minenaktien und die zurzeit sehr volatilen Märkte bieten eine gute Chance für den Einstieg.

Verfasst von nebenwerte ONLINE Redaktion

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