Es sind Ereignisse, die die Wirtschaft in Zyklen ereilen: Finanzkrisen. Die Folgen sind, ganz unabhängig vom jeweiligen Auslöser, stets identisch. Das Bargeld schwächelt, die Kaufkraft sinkt. Wie soll ein umsichtiger Anleger auf solche Szenarios reagieren? Am besten mit altbewährter Strategie und Investments in Güter, die sich unabhängig von den aktuellen Nennwerten einer Währung halten. Die Rede ist natürlich von Gold und damit verbundene Gold-Aktien: Gold ist ein liquides und unkorreliertes Anlagegut zur Absicherung des eigenen Vermögens. Es behält auch in Krisenszenarios seine Attraktivität, wie auch die spektakulären Kurssteigerungen des Edelmetalls im vergangenen Jahr illustrierten. Im Moment allerdings sind die Höhenflüge etwas zur Ruhe gekommen. Vorerst, wie Experten betonen. Ist die Pause beim Wachstumstrend die ideale Gelegenheit, sich Gold ins Portfolio zu holen?

Die Covid-19-Krise wird, selbst wenn das Virus demnächst unter Kontrolle sein sollte, noch lange Zeit Nachbeben in den Märkten verursachen. Dabei sind die Langzeitfolgen kaum abzusehen. Um die Wirtschaft nach den monatelangen Lockdowns zu stützen, haben viele Regierungen rund um den Globus im vergangenen Jahr immer neue Hilfs- und Konjunkturpakete auf den Weg gebracht. Die großen Zentralbanken pumpen zugleich frisches Geld in die Märkte, was mittelfristig dessen Kaufkraft mindert. All das erzeugt eine Dynamik, die jener der Finanzkrise 2008 gleicht.

Abprallmarke erreicht – Naht ein neuer Aufwärtstrend?

Während die Goldpreise pro Unze sich vom vergangenen März (als Corona die Börsen erreichte) bis zum Sommer in schwindelnde Höhen (fast 2.070 USD Anfang August) aufschwangen und im späteren Verlauf weitere, niedrigere Peaks erreichten (zuletzt 1.950 USD Anfang Januar 2021), befindet sich die Preisentwicklung seit einigen Wochen im Seitwärtshandel. Der Rohstoffpreis schwankt zurzeit um die 1.800-USD-Marke herum, am Freitag fiel der Goldpreis auf 1734. Gründe für eine Stagnation dürften, angesichts der immer noch nicht ausgestandenen Pandemie, unklare Tendenzen in der globalen Geldpolitik und der Handel mit Staatsanleihen im Rahmen von Wirtschaftspaketen sein. Deren Attraktivität ist umstritten, denn die Zinsen fallen relativ gering aus.

Dass Gold nach dem steilen Anstieg von +25% in 2020 zunächst konsolidiert ist, verwundert nicht. Nach dem Fall der charttechnisch wichtigen 1.750 Dollar-Marke werden nun aber einige Anleger nervös. Wo ist der Boden für das Edelmetall?⁠

Wir sehen 2021 durchaus Potenzial für eine erneute Erholung. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Goldpreis zunächst weiter konsolidiert. Ein Rückgang bis knapp unterhalb der 1.500 Dollar-Marke ist kurzfristig denkbar, denn steigende Renditen langfristiger US-Staatsanleihen machen derzeit für Anleger nicht nur Bonds gegenüber Gold als defensive Portfolio-Allokation attraktiver; viele Marktteilnehmer sehen dies als Anzeichen für künftig steigende Zinsen.⁠

Experten prognostizieren Kurszuwachs

Der Rohstoffstratege Daniel Ghali von TD Securities äußerte hingegen gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters, dass die Investitionen in Gold sich aktuell erhöhen, da sich die Anleger Gedanken über die steigenden Realzinsen machen. Das wirke sich auf die Aktienbewertungen aus. Die Inflationsbedenken führten jedoch dazu, dass Anleger vermehrt zu sicheren Vermögenswerten wie Gold zurückkehren.

Viele Experten und Beobachter des Marktes sehen deutliche Anzeichen dafür, dass das Interesse an Gold (sei es Barren- oder Münzgold, EFTs, Fonds oder Unternehmensaktien) sich wieder signifikant ausweiten wird. Banken prognostizieren, dass Gold in den kommenden Jahren die 2.500-Dollar-Marke überwinden könnte. Die Bank of Amerika hält sogar 3.000 USD in den kommenden 18 Monaten für eine realistische Größe. Auch die aktuelle Preisprognose von Goldman-Sachs geht von einer bullischen Preisentwicklung aus. Sollte die mit einer möglichen dritten Corona-Welle der Worst Case eintreten, wäre die Pandemie-Misere ein weiterer Boost für die Goldmärkte.

Goldfirmencharts folgen dem Trend

Mit etwas Zeitversatz spiegelte sich der Bullenlauf beim Goldpreis 2020 auch in den Charts der Unternehmen, die als Produzenten, Entwickler oder Explorer im Gold-Business unterwegs sind, wider. Deren Aktienkurs folgt im Groben dem Trend des Rohstoffs, denn von einem vorteilhaften Goldpreis profitieren selbstredend die Bergbaufirmen, die den Rohstoff fördern oder entdecken.

Es stellt sich also die Frage, ob nun ein günstiger Zeitpunkt wäre, um von den aktuell eher statischen oder rückläufigen Goldnotierungen zu profitieren, bevor es erneut zu einer Kursrallye mit neuen Rekordkursen kommt. Ist es Zeit für smarte Investments in Goldaktien?

Goldaktien 2021 fürs Portfolio: Die großen Platzhirsche…

Lässt man physisches Gold und Investmentfonds-Modelle einmal außer Acht und betrachtet direkt die Erzeuger, präsentieren sich Akteure an beiden Enden des Spektrums als gleichermaßen interessante Kandidaten für vorausschauende Vermögensanlagen. Auf der einen Seite stehen die Marktführer und größeren Konzerne, die schon allein aufgrund ihres Volumens und einem soliden Fundament auch Krisen aussitzen können oder zu nutzen wissen.

Newmont Corporation (NYSE:NEM)

Der Gold-Marktführer Newmont Corp. aus Denver musste 2020 die Schließung von fünf Minen im Zuge der Coronakrise kompensieren. Auch durch die kürzlich erfolgte Fusion mit Goldcorp könnte es in der Folge noch zu Veränderungen im Portfolio kommen. Kein Problem: Die Quartalszahlen überzeugen ungeachtet aller Fährnisse. Newmont bleibt auch weiterhin ein Extraklasse-Unternehmen für Gold-Investoren; nicht zuletzt, weil man mit Joint-Venture-Partner Barrick im Zuge einer Bündelung beider Vermögenswerte in Nevada kostengünstig und mit starken Margen Gold produziert und so trotzdem von den steigenden Goldpreisen profitieren kann. Newmont Mining hat außerdem eine Reihe von spannenden neuen Projekten auf der Agenda, sowohl in Bezug auf Exploration als auch Entwicklung.

Der Aktienpreis für Newmont Mining lag am 26.02.2021 in New York bei 56,38 USD.

Barrick Gold (NYSE:GOLD)

Auch die Nummer Zwei unter den Mayors, Barrick Gold Corp. aus Toronto, ist eine klassische Buy-And-Hold-Aktie für ein Gold-Portfolio. Der Branchenriese setzt taktisch eher auf Akquisitionen als auf eigene Explorationsprojekte, eine Strategie, die laut Geschäftsleitung auch weiterverfolgt und gegebenenfalls durch Diversifikation über den Ankauf von Kupferminen ergänzt werden soll. Die Barrick-Quartalszahlen jedenfalls überzeugen, obwohl im Vergleich zu 2019 weniger Gold produziert wurde. Das Unternehmen ist ganz ohne Minenschließungen durch das Corona-Jahr 2020 gekommen und setzt seinen Schuldenabbau überzeugend um.

Eine Aktie von Barrick gab es am Donnerstag an der Toronto Stock Exchange für 23,75 CAD.

Im Sommer 2020 machte Warren Buffet bzw. seine Investment Firma Berkshire Hathaway Schlagzeilen, da der traditionell Gold-kritische Star-Investor in Barrick Gold investiert hatte. Wie aus einer aktuellen 13F-Meldung hervorgeht, hat Buffet die Position inzwischen wieder vollständig aufgelöst. Das „Orakel von Omaha“ lag mit seinem Verkauf kurzfristig wohl wieder richtig. Doch nun, bei deutlich günstigeren Einstiegspreisen könnte das Wertpapier wieder interessant werden!

Equinox Gold (AMEX:EQX)

Das kanadische Bergbauunternehmen sollte Anlegern gefallen, die neben blanken Zahlen auch die Firmenphilosophie und Hands-on-Mentalität schätzen. Equinox Gold ist kein Übernahmekandidat für andere Mayors – man setzt auf eine einzigartige Identität mit Wiedererkennungswert und Zuverlässigkeit. Das schließt allerdings Fusionen nicht aus. Durch den Zusammenschluss mit Leagold Mining Corp. im März 2020 konnte die Goldproduktion erheblich vergrößert werden. Anvisiert wird die Herstellung von über einer Million Unzen Gold jährlich im Jahr 2023. Einen großen Anteil daran sollte die Untertagemine „Aurizona“ in Brasilien tragen; außerdem besitzt Equinox vier weitere Projekte in Brasilien, zwei in den USA und eines in Mexiko. Natürlich ist die Reputation des Unternehmens stark mit der Persönlichkeit von Gründer und Hauptinvestor Ross Beaty verknüpft, der mit viel Herzblut bei der Sache ist.

Der Handelspreis für Equinox-Wertpapiere lag am Freitag in Toronto bei 10,54 CAD.

McEwen Mining (NYSE:MUX)

Ebenfalls von einer Goldlegende, nämlich dem Gründer und Ex-Geschäftsführer von Goldcorp geleitet wird der kanadische Gold- und Silberproduzent McEwen Mining Inc. Rob McEwen ist zugleich ein wichtiger Anteilseigner (22 Prozent) am Unternehmen und trägt mit seiner langjährigen Bergbau-Expertise zum Gedeihen des Unternehmens bei, etwa durch eine Steigerung der Börsenkapitalisierung, so wie er es bereits bei Goldcorp vorgemacht hat. Vier Minen in Kanada, den USA, Mexiko und Argentinien hat McEwen im Portfolio und benötigt aufgrund der vergangenen Investitionen einen vergleichsweise hohen Goldpreis bis zum Break-Even. Angesichts der Goldpreis-Prognosen sollte das aber nur eine Frage der Zeit sein, sodass sich Investoren durch den jüngsten Kursrutsch von Anfang Februar nicht irritieren lassen müssen.

An der Toronto Stock Exchange lag die Aktie von McEwen Ming am Freitag bei 1,41 CAD.

Hier geht es zum Goldgeldwelt Interview mit Rob McEwen (2019)

B2Gold (AMEX:BTG)

Ebenfalls in Kanada ansässig und seit 2007 börsengelistet ist B2Gold Corp aus Vancouver. Das Unternehmen sollte Anlegern vor allem durch die verdoppelte Dividende von 0,08 USD, ungeachtet des schwierigen Geschäftsjahres 2020 im Gedächtnis bleiben. Dem Virus zum Trotz konnte B2Gold 2020 zuverlässig Barrengold liefern und sich nun aus dem langfristigen Seitwärtshandel befreien. Der Senior Producer B2Gold Corp hält Projekte in Mali, Kolumbien, Namibia und auf den Philippinen, dazu kommen Explorations- und Entwicklungsprojekte in weiteren Ländern wie Burkina Faso, Finnland und Usbekistan. Die Gesamt-Goldproduktion 2020  wurde vom Unternehmen im vergangenen Jahr auf 1.000.000 bis 1.055.000 Unzen prognostiziert.

Am Freitag war die Aktie in Toronto für 5,54 CAD zu haben.

Für eine Vermögensanlage in die „Großen“ spricht einiges: Ihre Positionierung, ihr langjähriges Bestehen, die Diversifikation, die Fülle der Projekte oder schlicht das Gewicht, das sie im Markt haben und eine gewisse Regenerationsfähigkeit, mit denen sie mögliche Verluste in turbulenten Zeiten kompensieren können. Die Kehrseite: Die Aktien sind in der Regel etwas kostenintensiver.

… und die Newcomer

Preiswerter zu haben, aber keineswegs weniger wertvoll wäre ein Investment in einen der Smallcaps-Akteure der Goldarena. Deren Preise pro Aktie rangieren – noch! – in niedrigeren Regionen, sodass Anleger schon eine gewisse Stückzahl erwerben sollten. Dafür zeigen die Explorer und Entwickler nicht selten eine bessere Performance als die Großen und flexible strategische Möglichkeiten. Außerdem: Was heute noch ein unentwickeltes Projekt ist, kann sich mittelfristig zu einer zuverlässig produzierenden Goldgrube mit respektablem Output entwickeln. Investoren in Smallcaps-Goldfirmen haben die einmalige Chance, von Anfang an dabei zu sein und am Wachstum teilzuhaben.

Spannende Goldgeschichten spielen sich, um nur einige zu nennen, bei folgenden Newcomern ab.

Chesapeake Gold (TSXV:CKG)

Chesapeake Gold Corp. aus Vancouver exploriert Goldprojekte in den USA („Talapoosa“, via 74 Prozent Beteiligung am Projektbesitzer Gunpoint Exploration Ltd.)), Guatemala („ElEscorpion“, Option zu 100-prozentiger Beteiligung über eine Tochtergesellschaft)) und in Mexiko. Dort ist das Unternehmen gleich mit fünf über das ganze Land verstreuten Projekten am Start: „La Cecilia“ im Norden, „Tatatila“ und „La Gitana“ im Süden sowie „Yarely“ und „Metates“ im Westen. Dazu kommen einige kleinere regionale Liegenschaften.

Flaggschiff ist das zu 100 Prozent von Chesapeake gehaltene Projekt „Metates“ im Bundesstaat Durango, eines der größten unentwickelten Gold- und Silbervorkommen der Welt. Ein konform mit dem „National Instrument 43-101“ erstelltes Gutachten beziffert die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven auf 18,5 Millionen Unzen Gold, 526 Millionen Unzen Silber und 4,2 Milliarden Pfund Zink. Man geht für die ersten sechs Betriebsjahre der Mine von einem jährlichen Output von 845.000 Unzen Gold und 25 Millionen Unzen Silber aus. Das Projekt profitiert von einer infrastrukturell und strategisch günstigen Lage. Das Besondere an „Metates“ sind außerdem die kostengünstigen und skalierbaren Entwicklungsoptionen und ein günstiger ökologische Fußabdruck.

Die Kurse von Chesapeake haben sich seit Jahresbeginn volatil gezeigt. Im Januar überstieg der Aktienkurs zeitweise die 5-CAD-Marke. Der Schlusskurs am vergangenen Freitag lag an der TSX Ventures Exchange bei 4,55 CAD. Die Aktie befindet sich bereits seit dem 16.03.2020 im Goldgeldwelt Musterdepot.

Cabral Gold (TSXV:CBR)

Mit einem besonderen Erfolg kann sich seit Neuestem Cabral Gold aus Vancouver brüsten: Der Explorer wurde in die „TSX Venture 50“ aufgenommen; das ist ein Ranking der börsennotierten Unternehmen, die an der TSX Venture Exchange (jeweils jährlich betrachtet) die beste Performance zeigen. Bewertet werden Unternehmen aus den Branchen „Grüne“ Technologie/ Biowissenschaften, Diversifizierte Branchen, Technologie, Energie und Bergbau. Unter den Unternehmen aus diesem Sektor belegte Cabral 2020 den zweiten Platz; Kriterien sind das Marktkapitalisierungswachstum, die Aufwertung des Aktienkurses und Handelsvolumen. Ausschlaggebend für die Platzierung von Cabral waren die Erhöhung der Marktkapitalisierung um satte 1.047 Prozent und ein Anstieg des Aktienkurses um 492 Prozentpunkte. Cabral-Aktionäre konnten sich zudem über starke Renditen freuen.

Cabral Gold plant, sein 100-prozentiges Flaggschiffprojekt „Cuiú Cuiú“ in Nordbrasilien dieses Jahr als Weltklasse-Goldbezirk zu bestätigen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die aktuell 43 Bohrlöcher abseits der bekannten Mineralisierungen, deren Auswertung in den kommenden Monaten für stetigen Newsflow sorgen sollte. Bisher wurden in „Cuiú Cuiú“ zwei Goldvorkommen mit National-Instrument-43-101-konformen Ressourcen bestätigt (angezeigt 5,9 Millionen Tonnen bei 0,90 Gramm Gold je Tonne (200.000 Unzen), abgeleitet Ressourcen von 19,5 Millionen Tonnen bei 1,24 Gramm Gold je Tonne (800.000 Unzen)).

Auch bei Cabral ziehen die Kurse nun wieder an. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,60 CAD.

TriStar Gold (TSXV:TSG)

TriStar Gold Inc. aus Scottsdale, Arizona exploriert, genau wie Cabral, im brasilianischen Bundesstaat Pará Goldmineralisierungen. Den Vererzungen im Flaggschiffprojekt „Castelo De Sonhos“ (seit 2016 100-prozentig bei TriStar) wird derzeit mit umfangreichen Explorationsprogrammen auf den Zielgebieten Esperança Süd und -Ost auf den Grund gegangen. Erfreulicherweise schneiden die Bohrteams dabei immer wieder signifikante und vielversprechende Mineralisierungen. Bei der Exploration kommt unter Anderem künstliche Intelligenz zum Einsatz, ferner wird derzeit ein 3-D-Modell der Lagerstätte erstellt. Im Sommer 2021 soll auf Basis des bis dahin aktualisierten Ressourcenmodells auch eine neue Machbarkeitsstudie vorliegen.

Die aktuell angegebenen Ressourcen des Projektes belaufen sich auf 11,7 Millionen Tonnen zu 1,2 Gramm Goldgehalt je Tonne (das entspricht 0,7 Millionen Unzen), abgeleitet sind es 39,8 Millionen Tonnen mit jeweils 1,0 Gramm Gehalt (1,3 Millionen Unzen).

TriStar hat einen Kurseinbruch in der Monatsmitte zwischenzeitlich aufgefangen; der Chart weist wieder einen Weg nach oben. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,23 CAD. Dieses Preisniveau hält die Aktie stabil und sollte einen sich anbahnenden Rohstoff-Aufwärtstrend wieder mitnehmen können, speziell sobald es zu aktuellen Updates vom laufenden Bohrprogramm kommt. Auch TriStar Gold ist ein Wert aus dem Goldgeldwelt Musterdepot.

Pasofino Gold (TSXV:VEIN)

Pasofino Gold aus Toronto (bis 2019 als „Enforcer Gold Corp.“ firmierend) ist als Joint-Venture-Partner von SOQUEM zu 50 Prozent am Gold-Kupfer-Projekt “Roger” in Kanada beteiligt; Flaggschiff ist allerdings das in Süd-Liberia gelegene, 2.355 Quadratkilometer große „Dugbe“-Goldprojekt von Hummingbird Resources plc. Hieran hält Pasofino eine 49-Prozent-Option. Die gegenwärtige Ressourcenschätzung beläuft sich auf angezeigte 1,3 Millionen und abgeleitete 1,26 Millionen Unzen.

„Dugbe“ ist erst seit Sommer vergangenen Jahres im Portfolio von Pasofino. Aktuell läuft ein Erkundungsbohrprogramm und eine Machbarkeitsstudie ist in Vorbereitung. Man erhofft sich von „Dugbe“ einen Output zwischen 200.000 und 250.000 Unzen Gold jährlich.

Anfang des Monats hatte Pasofino mitgeteilt, dass im Rahmen des von Projektpartner Hummingbird durchgeführten Bohrprogramms an den Bohrzielen „Dugbe F“ und „Tuzon“ zur Erweiterung der Mineralressourcen zwei vielversprechende neue Bohrziele identifiziert worden waren.

Am Freitag lag der Schlusskurs von Pasofino Gold an der TSX Venture Exchange bei 0,14 CAD. Der Start des oben genannten Bohrprogramms dürfte Potenzial für den Kurs bieten.

Fazit: Wer früh zugreift, profitiert

Starke Leistungen bringen die kleineren Player bereits in den Phasen der Exploration: Manche zeigen im Vergleich mit den großen Firmen sogar eine beeindruckendere Performance. Die Junioren sind aufgrund ihrer schlanken Struktur außerdem flexibler, aber auch höheren Risiken ausgesetzt als die großen Unternehmen, die manche kritischeren Schwierigkeiten aussitzen können. Sie sind weniger anfällig bei starken Schwankungen.

Tatsächlich ist es angesichts der aktuellen Verschnaufpause im Aufwärtstrend ein guter Moment, um über den Ankauf von physischem Gold oder Investments in eine Gold-Firma nachzudenken. Ob es (buchstäblich) bare Münze, ein Anlagesystem wie ein ETF oder Aktien direkt vom (Gold-)Produzenten sein sollen, ist natürlich eine Frage der persönlichen Vorlieben und Strategien. Speziell die Firmenaktien sind eine interessante Option. Dabei haben die bewährten Papiere von etablierten Senior Playern und Marktführend ihren Reiz: Die „Großen“ haben im Krisenjahr von den prosperierenden Goldkursen profitieren können und überzeugen sowohl mit soliden Basiswerten als auch attraktiven Zugaben wie Renditenzahlungen.

Spannend sind aber auch die Papiere von Smallcaps-Unternehmen und Junior-Explorern, die weltweit die dringend benötigten neuen Goldquellen auftun und Lagerstätten explorieren. Hier einzusteigen, bevor der sich nach einem möglichen Rebound ankündigende Aufwärtstrend zu Buche schlägt heißt, eine günstige Gelegenheit wahrzunehmen. Anleger können von der zu erwartenden Wertsteigerung profitieren und Kursgewinne mitnehmen.

Dieser Artikel ist erstmalig am 01.03.2021 auf www.goldgeldwelt.de und www.miningscout.de erschienen.

Verfasst von Florian Munsch

Florian Munsch ist Unternehmer und Investor. Der studierte Biowissenschaftler (M.Sc.) ist seit vielen Jahren auf Edelmetall- und Rohstoffinvestments spezialisiert. Heute teilt Florian als Herausgeber von goldgeldwelt.de sein Wissen, seine Ideen und Erfahrungen in Vorträgen, Artikeln und Videos mit einer rasant wachsenden Community interessierter Privatanleger. Gesellschaftlich liegt ihm die persönliche Freiheit der Menschen besonders am Herzen. Florian ist überzeugt, dass nicht Planwirtschaft, hohe Steuern und staatliche Kontrolle, sondern Freiheit und Verantwortung den Menschen gut tun.

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