Die weltweite Vormachtstellung des US-Dollars gerät angesichts unkontrollierter Haushaltsdefizite und weitreichender geoökonomischer Verschiebungen massiv ins Wanken. Investoren flüchten aus inflationierenden Papierwährungen und schichten ihr Kapital konsequent in unzerstörbare Sachwerte um. Angetrieben von unaufhaltsamen Käufen globaler Zentralbanken verteidigt der Goldpreis eisern sein hohes Niveau weit über der seit 2026 historischen Marke von 4.000 US-Dollar je Unze. Agile Investoren kombinieren die krisenfeste Gold-Rallye strategisch mit asiatischen Value-Giganten, die als fundamentale Absicherung gegen westliche Währungsrisiken dienen. So bieten die chinesischen Technologieführer Alibaba und der Elektroautopionier BYD überragende operative Cashflows, die als stabiler Puffer abseits des Dollar-Raums fungieren. Zeitgleich melden der etablierte Bergbau-Riese Kinross Gold und der kanadische Qualitätsproduzent B2Gold ein explosives Gewinnwachstum. Wer nach dem ultimativen Renditehebel sucht, findet diesen parallel dazu bei hochkarätigen Explorern der nächsten Generation. Die finnische FireFox Gold stößt mit erfolgreichen Erweiterungsbohrungen auf ihrem Mustajärvi-Projekt in Lappland in hochgradige Goldzonen vor. Flankiert wird diese Aufwärtswelle durch Advanced Gold Exploration, die nach der Vorlage ihres NI 43-101 Berichts für das Silver-Belle-Projekt in Nevada ein massives Explorationspotenzial freilegen. Der Vorhang für den großen Währungsumstieg ist gefallen, und die Gewinner von morgen positionieren sich jetzt.

Die Welt kehrt dem US-Dollar den Rücken und kauft Gold

Die globale Finanzarchitektur erlebt derzeit eine fundamentale Verschiebung, bei der die unangefochtene Vormachtstellung des US-Dollars als Weltreservewährung massiv erodiert. Angesichts einer unkontrolliert explodierenden US-Staatsverschuldung und der wiederholten geopolitischen Instrumentalisierung des Greenbacks schwindet das Vertrauen internationaler Akteure zusehends. Als treibende Kraft hinter dieser historischen Abkehr fungiert das stetig wachsende Bündnis der BRICS-Staaten, das die Etablierung alternativer, dollarunabhängiger Handels- und Verrechnungssysteme im Rekordtempo vorantreibt. Um sich vor westlichen Sanktionsrisiken und der schleichenden Entwertung von Papierwährungen zu schützen, schichten weitsichtige Akteure ihr Kapital in unzerstörbare Sachwerte um.

Inmitten dieser Epochenwende feiert Gold ein fulminantes Comeback als der ultimative, krisenerprobte Anker des globalen Währungssystems. Ein unmissverständliches Signal für diesen Systemwechsel liefern die globalen Zentralbanken, deren Goldkäufe in den vergangenen Quartalen historische Rekordwerte erreicht haben. Der Central Bank Gold Reserves Survey 2026 des World Gold Council belegt eine wachsende Abkehr vom US-Dollar, da 89 % der befragten Notenbanken einen Anstieg ihrer Goldreserven planen. Angesichts der Prognose von 74 % der Reservemanager, dass der Dollar-Anteil in fünf Jahren sinkt, sichern sich Zentralbanken antizyklisch mit physischem Gold gegen systemische Risiken ab. Diese institutionellen Großkäufer fragen das Edelmetall nicht zu spekulativen Zwecken nach, sondern um ihre nationalen Devisenreserven dauerhaft und krisenfest zu diversifizieren. Gleichzeitig suchen auch private Großinvestoren händisch nach einem effektiven Inflationsschutz, da die anhaltende Verwässerung der Fiat-Währungen die reale Kaufkraft von Bargeld gnadenlos pulverisiert. Im Gegensatz zu beliebig vermehrbarem Schuldgeld besitzt Gold einen inhärenten, durch physische Knappheit garantierten Wert, der seit Jahrtausenden jede Krise unbeschadet überstanden hat.

Die unaufhaltsame Rallye, die den Goldpreis bereits weit über alte Höchststände bis auf 5.400 USD katapultiert hat, spiegelt somit die fundamentale Flucht aus dem ungedeckten Kreditsystem wider. Für zukunftsorientierte Anleger eröffnet diese weitreichende Branchen- und Währungsrotation eine der bedeutendsten Vermögenssicherungsphasen der modernen Wirtschaftsgeschichte. Wer die langfristigen Perspektiven dieses Makro-Trends frühzeitig erkennt, begreift Gold nicht länger als bloßes Spekulationsobjekt, sondern als strategische Kernkomponente des Depots. Die Allokation in physische Edelmetalle und erstklassige Goldproduzenten bildet ein solides Fundament, um das eigene Vermögen unbeschadet durch die kommende inflationäre Dekade zu manövrieren. Am Ende dieses tektonischen Wandels wird die globale Kaufkraft dort konsolidiert, wo reale, nicht beliebig replizierbare Werte die Oberhand behalten. Die Weichen für das monetäre Zeitalter nach dem US-Dollar werden im globalen Finanzgefüge jetzt gestellt.

Alibaba und BYD – Zwei Anker aus dem Osten mit überzeugenden Fundamentaldaten

Während der Westen primär auf überbewertete US-Tech-Titel schielt, etabliert sich der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba (ISIN: US01609W1027 | WKN: A117ME) still und heimlich als Value-Anker für globale Portfolios. Der Konzern fegt mit seiner neuen, revolutionären KI-Infrastruktur „Qwen“ die Skepsis der Märkte endgültig vom Tisch und bricht operativ in völlig neue Wachstumsdimensionen auf. Durch strategische Software-Partnerschaften mit internationalen Marktführern transformiert sich das einstige Handelsimperium im Rekordtempo zu einem ernstzunehmenden, globalen Cloud- und Tech-Infrastruktur-Play. Die fundamentale Stärke spiegelt sich vor allem in der fulminanten Erholung des Kerngeschäfts sowie im dreistelligen Wachstum der KI-gestützten Cloud-Sparten wider. Alibaba untermauerte die operative Wende jüngst mit einem starken Nettogewinn von 23,5 Mrd. Yuan, was einer nahezu Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Analysten heben die Daumen flächendeckend an, da das Unternehmen im Vergleich zu maßlos überhitzten U.S.-Pendants mit einem extrem niedrigen, einstelligen KGV gehandelt wird. Wer in dieser Phase des geldpolitischen Umbruchs auf ungedeckte Dollar-Assets verzichten will, findet in diesem fernöstlichen Cashflow-Riesen die perfekte Diversifikation. Analysten auf der Plattform LSEG erwarten einen 12-Monatskurs im Schnitt von 186 USD, knapp 50 % Aufwertungspotenzial bei KGV 2027e von nur 6,5. Am 20. August liefert Alibaba seine nächsten Quartalszahlen. Spannend!

Auch der E-Automobil-Pionier BYD (ISIN: CNE100000296 | WKN: A0M4W9) zeigt eindrucksvoll, wie man die technologische Vorherrschaft in der Elektromobilität durch eine rigorose vertikale Integration und eigene Batterie-Pipelines zementiert. Die Chinesen überrunden den globalen Wettbewerb nicht mehr nur im Budget-Segment, sondern dringen mit margenstarken Luxus- und Hybridmodellen aggressiv in westliche Kernmärkte vor. Trotz eines gnadenlosen Preiskrieges auf dem Heimatmarkt schaltet der Konzern dank hoher Exportraten im Rekordtempo auf nachhaltige Profitabilität um. Strategische Logistik-Hubs und eigene Transportschiffe garantieren dem neuen Autogiganten eine krisenfeste Lieferketten-Souveränität, von der europäische Autobauer nur träumen können. Die Aktie fungiert im Depot als hochgradig liquider Anker, der fundamental von der unaufhaltsamen Dekarbonisierungs-Welle angetrieben wird. Wo traditionelle Autokonzerne unter immensen Schuldenlasten und dem technologischen Rückstand ächzen, glänzt BYD mit einer prall gefüllten Kriegskasse für Forschung und Entwicklung. Trotz saisonaler Dämpfer und Preisdruck erzielte BYD im abgelaufenen Quartal einen robusten Gesamtumsatz von 150,2 Mrd. Yuan sowie einen Nettogewinn von 4,1 Mrd. Yuan, maßgeblich gestützt durch ein starkes Exportwachstum von über 50 Prozent bei den gefragten Premium-Modellen. Analysten errechnen bei einem niedrigen KGV 2026e von 11 ein mittiges 12-Monatskursziel von 121 Yuan, rund 35 % über dem letzten Kurs. Interessant!

Kinross und B2Gold – Rekordgewinne und spürbarer Ausbau der Förderung

Während Alibaba und BYD fernöstliche Renditen erzeugen, richten sich die Blicke der Edelmetallfans auf solide Förderer der westlichen Hemisphäre. Auffällig gut läuft es bei der Kinross Gold Corp. (ISIN: CA4969024047 | WKN: A0DM94). Der etablierte Bergbauriese untermauert seine operative Vormachtstellung im anhaltenden Edelmetallboom mit einem absolut fulminanten Zahlenwerk für das abgelaufene Q2. Angetrieben von einem historisch hohen realisierten Verkaufspreis von 4.483 USD je Feinunze Gold explodierte der Quartalsumsatz im Jahresvergleich kräftig auf rund 2,24 Mrd. USD und einer Produktion von 492.326 Unzen Goldäquivalent. Das Schürfergebnis wurde getragen von starken Beiträgen seiner Kernminen Tasiast und Paracatu. Diese operative Leistung übersetzte sich direkt in einen prächtigen, frei verfügbaren Cashflow von stolzen 727 Mio. USD. Dank dieser exzellenten Dynamik und prall gefüllter Kassen blickt das Management hochzufrieden und planmäßig auf den weiteren Jahresverlauf, die Guidance für das Gesamtjahr wird mit einer Gesamtproduktion von rund 2 Mio. Unzen Goldäquivalent ausgegeben. Mit diesem fundamentalen Rückenwind belohnt Kinross seine Aktionäre weiterhin fürstlich und plant, auch künftig rund 40 % dieses jährlichen Einnahmenstroms über Dividenden und Aktienrückkäufe einzusetzen. Mit rund 43 % Jahresperformance und KGV 2027e von 9 ist der Titel jenseits von teuer.

Beeindruckend läuft es auch bei der B2Gold Corp. (ISIN: CA11777Q2099 | WKN: A0M889). Der kanadische Produzent beweist im Zuge der großen Branchenrotation ebenfalls seine fundamentale Widerstandsfähigkeit und punktet mit einem strategischen Meilenstein in Westafrika. Das Unternehmen meldete für das abgelaufene zweite Quartal eine Punktlandung. Planmäßige 204.000 Unzen Gold wurden aus den hochprofitablen Kerngebieten gewonnen. Zwar drückten massive Vorabinvestitionen in neue Wachstumsprojekte sowie die Behebung eines Brandschadens an der Goose-Mine den aktuellen freien Cashflow im Quartal auf minus 258 Mio. USD, diese temporäre Durststrecke wurde jedoch bilanziell durch den erfolgreichen 325-Millionen-Dollar-Verkauf der finnischen Liegenschaften an Agnico Eagle komfortabel abgefedert. Ein echter Paukenschlag gelang dem Management zudem mit dem Erhalt der lang ersehnten Menankoto-Abbaulizenz für das Fekola-Regionalprojekt in Mali, was den Weg für massive Produktionssteigerungen ab 2028 endgültig freimacht. Für das laufende Gesamtjahr hat der Konzern seine Zielvorgaben präzisiert und prognostiziert nun eine Jahresproduktion in einer Spanne von 820.000 bis 920.000 Unzen Gold. Gestützt auf die Inbetriebnahme neuer Förderzonen und das Auslaufen teurer Absicherungsgeschäfte im Dezember erwartet das Management eine massive Beschleunigung des operativen Cashflows in der zweiten Jahreshälfte. Wer in dieser Phase nach einem robusten Sachwert-Anker sucht, partizipiert hier an einem Champion, der trotz kurzfristiger Investitionszyklen wieder zu den wachstumsstärksten Titeln des Minensektors zählt. Das Risiko freilich ist wegen der ausgeprägten Lagen etwas höher wie beim Blockbuster-Goldtitel Kinross. Analysten sehen noch rund 30 % Aufwertungs-Potenzial bis etwa 6,50 USD. B2Gold hat den Goldpreisanstieg bis jetzt noch kaum eskomptiert, es wird Zeit.

FireFox Gold und Advanced Gold Exploration – Lappland und Nevada im Fokus

Wer eine Risikostufe höher schalten will, beschäftigt sich mit dem kanadischen Explorer FireFox Gold Corp. (ISIN: CA31816R8369 | WKN: A419WJ). Das Unternehmen schärft mit den jüngsten Bohrergebnissen das Bild seines finnischen Flaggschiffprojekts Mustajärvi deutlich nach und rückt damit einer möglichen ersten Ressourcenschätzung einen wichtigen Schritt näher. Bemerkenswert ist, dass alle sechs zuletzt veröffentlichten Bohrlöcher Goldmineralisierung von mehr als 4 g/t enthielten und damit nicht nur die Northeast- und East-Zonen erweitert, sondern auch die bisherige Lücke zwischen beiden Strukturen aufgebrochen wurde. Der stärkste neue Treffer stammt aus der East Zone, wo 2,9 Meter mit 11,55 g/t Gold, darunter 2 Meter mit 16,48 g/t, die südliche und südwestliche Ausdehnung der Zone bestätigen. In der Northeast Zone liefern zudem 5,9 Meter mit 5,09 g/t Gold inklusive eines Abschnitts von 1 Meter mit 23,9 g/t neue Argumente für eine Fortsetzung der Mineralisierung in Richtung Oberfläche und Nordosten. Noch interessanter für die Gesamtstory ist jedoch die Gap Zone, denn dort trafen alle drei Bohrungen auf Gold und 26MJ011 stieß in einer strukturell kontrollierten Zone auf 1,5 Meter mit 16,11 g/t Gold.

Damit verdichtet sich die These, dass es sich bei den bislang getrennt betrachteten Lodes nicht zwingend um isolierte Mineralisierungskörper handelt, sondern um Teile eines größeren strukturellen Systems. Die Dynamik kommt zur richtigen Zeit, denn FireFox hat das geplante Bohrvolumen von rund 10.000 Metern bereits deutlich überschritten und verfügt noch über Ergebnisse aus weiteren 19 Bohrlöchern. Insgesamt wurden auf Mustajärvi inzwischen 25.744 Bohrmeter niedergebracht, während sich die bekannten Goldstrukturen über mehr als zwei Kilometer Streichlänge erstrecken. Die wirtschaftsgeologische Qualität des Standorts wird durch die regionale Geologie zusätzlich unterfüttert, denn der Central Lapland Greenstone Belt beherbergt bereits ein gemeldetes Goldinventar von rund 9,1 Mio. Unzen und gilt als klassisches Terrain für orogene Goldlagerstätten. Eine wissenschaftliche Untersuchung zur Goldgenese in diesem Gürtel kommt sogar zu dem Schluss, dass während der Metamorphose potenziell ein Vielfaches der heute bekannten Goldmenge mobilisiert wurde, was die außergewöhnliche Metallogenese der Region unterstreicht.

Eine weitere Studie zur Geochemie von Sulfiden zeigt, dass sich Spurenelement-Signaturen gezielt als Vektoren zur Exploration orogener Goldsysteme in Nordfinnland einsetzen lassen – ein Ansatz, der für FireFoxs Kombination aus Bohrungen, Geophysik und Base-of-Till-Proben besonders relevant ist. Mustajärvi selbst passt geologisch in dieses Modell und auch die strategische Positionierung überzeugt. Denn es liegt nur rund 17 Kilometer östlich von Kittilä und verfügt über Straßen-, Strom- und ganzjährige Zugangsinfrastruktur, während die Region gleichzeitig noch deutlich weniger intensiv exploriert ist als etablierte kanadische Goldgürtel. Für FireFox ist zudem die Beteiligung von Agnico Eagle von erheblicher Bedeutung, denn der Großproduzent hält rund 11 % am Unternehmen und sorgt damit neben finanzieller Unterstützung auch für einen industriellen Qualitätstest der finnischen Projekte. Neben Mustajärvi bleiben Jeesiö und Sarvi wichtige zweite Wachstumstreiber, wobei insbesondere Sarvi mit einem früheren Abschnitt von 1,75 Metern und 27,48 g/t Gold das Potenzial für weitere hochgradige Entdeckungen im Portfolio demonstriert. Für Anleger verschiebt sich damit die entscheidende Frage zunehmend von „Gibt es bei FireFox Gold hochgradiges Gold?“ hin zu „Wie groß und zusammenhängend ist das mineralisierte System?“, und genau diese Frage könnten die laufenden Step-out-Bohrungen sowie die ausstehenden Ergebnisse beantworten. Höchst spannend!

CA31816R8369

Advanced Gold Exploration (ISIN: CA00792D2023 | WKN: A41RJV) setzt bei seinem Silver-Belle-Projekt in Nevada jetzt einen wichtigen Meilenstein und unterlegt die bisherige Explorationsstory mit einem unabhängigen NI-43-101-Technikbericht. Der am 12. August 2026 veröffentlichte Bericht wurde von Dr. Craig Gibson (PhD, CPG), als unabhängiger Qualified Person erstellt und fasst erstmals systematisch Geologie, historische Arbeiten, aktuelle Probenahmen, Mineralisierung und die weiteren Explorationsmöglichkeiten des rund 2.000 Acres großen Projekts zusammen. Besonders relevant ist dabei, dass Silver Belle nicht nur oberflächlich interessante Silber-Blei-Zink-Vererzungen zeigt, sondern laut Bericht auch sogenannte „blind“ Carbonate-Replacement-Deposit-Ziele unter den Schotterflächen am Rand des Gebirges vermuten lässt. Damit verschiebt sich die Fantasie von einzelnen historischen Minen hin zu einem potenziell deutlich größeren, bislang kaum getesteten Mineralsystem. Diese Kombination macht das Projekt spannend, denn moderne Exploration könnte dort Strukturen erfassen, die den früheren Bergleuten schlicht verborgen blieben.

Die jüngsten Kartierungen und Probeentnahmen haben diese These bereits mit bemerkenswerten Gehalten untermauert: In der Pixie-Mine wurden 257 g/t Silber über 0,7 Meter gefunden, während Phillipsburg 192 g/t Silber, mehr als 10 % Blei und 2,3 % Zink über einen Meter lieferte. Auch Mammoth/Champion bestätigte die hohe Metallführung mit 189 g/t Silber und 7,4 % Zink. Noch spektakulärer wirkt der historische Blick zurück, denn eine Schmelzlieferung von 1937 aus 21 Tonnen Untertageerz enthielt rund 1.611 g/t Silber, 37 % Blei, 10 % Zink, 1 % Kupfer und 0,3 % Antimon. Das Entscheidende ist jedoch nicht die historische Einzelprobe, sondern die räumliche Verbindung mehrerer mineralisierter Zonen über Kilometer hinweg und die Möglichkeit, dass sich darunter ein zusammenhängendes CRD-System verbirgt. Eine aktuelle USGS-Studie zu Carbonate-Replacement-Systemen unterstreicht die geologische Bedeutung solcher Lagerstätten und zeigt, dass diese Systeme neben Silber, Blei und Zink häufig auch kritische Begleitelemente wie Antimon und Wolfram führen können. Diese geochemische Signatur passt auffällig gut zu Silver Belle, wo neben den Edel- und Basismetallen ebenfalls Antimon- und Wolfram-Anomalien festgestellt wurden. Ermutigend ist die Analogie zum rund 55 Kilometer entfernten Eureka-Distrikt und zur dortigen Ruby-Hill-Lagerstätte, deren verschiedene Bereiche zusammen eine Ressource von rund 7 Millionen Unzen Gold und 200 Millionen Unzen Silber ausweisen. Advanced Gold besitzt damit natürlich noch keine vergleichbare Ressource, profitiert aber von einem geologisch hochinteressanten regionalen Umfeld.

Mit dem neuen NI-43-101-Bericht liegt nun eine unabhängige technische Grundlage vor, auf deren Basis die nächsten Explorationsschritte gezielter priorisiert werden können. Für Anleger ist das wichtiger als eine weitere historische Hochgradprobe, weil damit die technische Dokumentation des Projekts professionalisiert und die Grundlage für die weitere Entwicklung geschaffen wird. Der nächste große Katalysator dürfte deshalb das geplante Diamantbohrprogramm sein, mit dem insbesondere die bislang verdeckten und tieferliegenden CRD-Ziele getestet werden sollen. Weiterhin bleibt Buck Lake in Ontario der zweite Trumpf im Portfolio, denn dort wurde in 13 von 15 Bohrlöchern Sulfidmineralisierung innerhalb eines rund drei Kilometer langen elektromagnetischen Korridors nachgewiesen, wobei bislang nur ein relativ kleiner Teil des Zielgebiets systematisch getestet wurde. Ein Treffer von 4,59 % Kupfer und 54,6 g/t Silber über 3,2 Meter innerhalb eines längeren Abschnitts mit 1,51 % Kupfer und 18,2 g/t Silber zeigt, dass auch dieses Projekt über echte Discovery-Qualität verfügen kann. Mit nur rund 24,1 Millionen ausstehenden Aktien und einer Marktkapitalisierung von etwa 2 Millionen CAD wirkt das Unternehmen im Verhältnis zu seinem Projektportfolio ausgesprochen niedrig bewertet. Sollte die Exploration auf einen Treffer stoßen, könnte ordentlich Bewegung in die Aktie kommen.

Fazit

Für Anleger, die ihr Portfolio gegen den US-Dollar absichern möchten, bieten chinesische Standardwerte wie Alibaba und BYD interessante Perspektiven. Die Aufwärtswelle in Gold schafft auf Sicht planbare Erträge, sie findet man bei etablierten Produzenten wie Kinross Gold und B2Gold. Für den zusätzlichen Wachstumsschub sorgen entwicklungsorientierte Unternehmen wie FireFox Gold und Advanced Gold Exploration. Sie investieren gezielt in neue Projekte – und können bei bedeutenden Explorationserfolgen erhebliches Aufwärtspotenzial freisetzen. So entsteht ein ausgewogener Portfolioansatz: Chinesische Wachstumswerte als potenzieller USD-Hedge, etablierte Goldproduzenten als solides Fundament und aussichtsreiche Explorationsunternehmen als Renditetreiber. Eine Streuung über verschiedene Metalle, Regionen und Entwicklungsphasen verbindet Stabilität mit Wachstumspotenzial und kann dazu beitragen, das Gesamtrisiko des Portfolios zu reduzieren.

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