Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahost-Konflikt schüren am Markt zunehmend die Sorge vor einer neuen Energiekrise, da die Ölpreise (Sorte Brent) bereits die Marke von 100 USD überschritten haben. Vor diesem Hintergrund prognostizieren die Analysten von Goldman Sachs in einem bullischen Szenario sogar ein kurzfristiges Preistarget von 120 USD je Barrel. Diese rasant steigenden Energiekosten heizen die Inflation weiter an und erhöhen damit drastisch den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), mit weiteren Zinserhöhungen zu reagieren. Eigentlich gelten steigende Zinsen als Gegenwind für zinslose Anlagen, doch in diesem stagflationären Umfeld greifen Investoren verstärkt nach Gold als ultimativem sicheren Hafen. Die historische Rally des Edelmetalls wirft für Anleger nun die Frage auf, welche Minenwerte jetzt als absolutes „Must Buy“ das größte Potenzial bieten. Im Fokus des Marktes stehen dabei etablierte Branchenriesen wie Newmont und Barrick Gold, die mit ihrer enormen Liquidität und stabilen Produktion punkten. Gleichzeitig rücken wachstumsstarke Produzenten wie B2Gold sowie die umtriebigen Explorer Zodiac Gold und Alpha Exploration in den Mittelpunkt des Interesses. Wer jetzt strategisch klug investiert, könnte von einer perfekten Welle aus geopolitischer Absicherung und geldpolitischer Dynamik profitieren.
Inflationsdruck steigt immer weiter – Die EZB muss reagieren
Nun ist es passiert – Trump hat sich mit der Dauer des Iran-Themas kräftig verschätzt und muss in den MidTerms gewaltig zurückrudern! Denn die weltweite Geldpolitik befindet sich in einem tiefen Dilemma, angesichts anhaltender Energie- und Geopolitikschocks. Diese Gemengelage kann die Notenbanken zu drastischen Maßnahmen zwingen. In den USA steht der im Mai 2026 von Donald Trump ernannte neue Fed-Chef Kevin Warsh unter massivem Druck des Weißen Hauses, die Zinsen zur Wirtschaftsförderung zügig zu senken. Trump knüpfte die Besetzung mit klaren Bedingungen an eine lockere Geldpolitik, doch Warsh signalisierte jüngst in Jackson Hole eine unerwartet falkenhafte Haltung im Kampf gegen die zähe Inflation. Diese restriktiven Töne der Federal Reserve schwächen den Euro und verschärfen gleichzeitig den importierten Inflationsdruck auf die Europäische Zentralbank (EZB) erheblich. Angesichts dieser Zinsdifferenz und der drohenden Stagflation in Europa ist ein geldpolitisches Gegensteuern der EZB nahezu unausweichlich geworden, um eine weitere Entwertung der Gemeinschaftswährung zu verhindern.
Ebenso steht die Goldminenbranche vor strukturellen Herausforderungen, da die direkten Kosten großen Einfluss auf die Margen der Produzenten haben. Die globalen Abbaukosten (AISC) sind durch geopolitische Lieferkettenprobleme und steigende Treibstoffkosten auf ein Rekordhoch von 1.500 bis 1.800 USD je Unze geklettert. Obwohl die Minen aufgrund des historischen Preisniveaus des Edelmetalls weiterhin hochrentabel wirtschaften, fressen die inflationsbedingten Kostensteigerungen einen Teil der operativen Gewinne auf. Zudem neigen viele große Konzerne dazu, ihre bestehenden Reserven aufzubrauchen, anstatt teure und risikoreiche Greenfield-Explorationen für neue Vorkommen zu finanzieren. Dieses Zusammenspiel aus steigenden Produktionskosten und stagnierenden Fördermengen verknappt das physische Angebot am Markt grundlegend und stützt somit die langfristige Wertentwicklung des Edelmetalls.
Führende Investmentbanken haben ihre Kursziele für Gold nach den neuen Höchstständen im Januar für das Jahresende angepasst. Trotz einer zwischenzeitlichen Konsolidierung im Sommer blicken Häuser wie Goldman Sachs weiterhin optimistisch auf den Sektor und rufen ein Kursziel von 4.900 USD je Feinunze aus. Analysten begründen diese bullischen Prognosen vor allem mit der anhaltenden „Debasement-Strategie“ globaler Notenbanken, welche ihre Reserven zur Diversifikation weg vom US-Dollar massiv in Gold umschichten. Während J.P. Morgan in der Spitze sogar Höchststände von bis zu 6.000 USD für möglich hält, stützen auch anhaltende Zuflüsse in westliche ETFs das Preisniveau nachhaltig. Für Anleger untermauern diese institutionellen Preistargets die Rolle von Gold als ultimative Absicherung in einer Phase, in der Zentralbanken die Inflation nicht mehr effektiv kontrollieren können. Ein perfekter Nährboden für risikobewusste Edelmetall-Investoren.
Newmont Mining, Barrick Mining und B2Gold – Cashflow-Regen trotz El Niño
Wegen der ständigen Produktionsausdehnung der letzten Jahre heißt der neue Gold-Kontinent Afrika. Das lenkt den Blick auf die Bergbau-Unternehmen Barrick Mining, Newmont Corporation und B2Gold stechen
Mit einer Marktkapitalisierung von 133 Mrd. USD führt Newmont Mining Corporation (ISIN: US6516391066 | WKN: 853823) die Liste der größten Goldförderer an. Der Bergbau-Riese konnte im abgelaufenen zweiten Quartal 2026 die Früchte seiner harten Restrukturierung ernten und einen freien Cashflow von über 1,2 Mrd. USD generieren. Obwohl die Produktion auf einigen australischen und nordamerikanischen Minenplätzen durch die extremen Ausläufer von El Niño, insbesondere durch unerwartete Starkregenereignisse, zeitweise ausgebremst wurde, glichen die Rekord-Goldpreise diese operativen Dellen spielend aus. Für das Gesamtjahr 2026 hält das Management an seiner Produktionsprognose von 6,7 bis 6,9 Mio. Unzen Gold fest, da im zweiten Halbjahr die hochgradigen Förderzonen der neu integrierten Newcrest-Minen planmäßig erschlossen werden. In Afrika, wo Newmont mit den Flaggschiff-Projekten Ahafo und Akyem in Ghana stark vertreten ist, zeigen sich derzeit die klassischen zwei Seiten der Medaille. Die Chance liegt in den enormen organischen Erweiterungsmöglichkeiten und den vergleichsweise niedrigen Cash-Kosten vor Ort, während das Risiko durch drohende Steuererhöhungen und die volatile Stromversorgung im Vorfeld der anstehenden Regionalwahlen untermauert wird.
Der unwesentlich kleinere Mitbewerber Barrick Mining (ISIN: CA06849F1080 | WKN: 870450) lieferte für das letzte Quartal auch ein exzellentes operatives Ergebnis ab und steigerte seine Goldproduktion dank einer spürbaren Erholung auf der Carlin-Mine in Nevada auf 1,05 Mio. Unzen. Der Free Cashflow kletterte dank einer strikten Ausgabenkontrolle auf ein Mehrjahreshoch, was Barrick dazu veranlasste, sein Aktienrückkaufprogramm um zusätzliche 500 Mio. USD aufzustocken. Der Ausblick auf das restliche Jahr bleibt stabil: Das Management rechnet mit einer Gesamtjahresproduktion von 4,1 bis 4,3 Millionen Unzen und einer spürbaren Senkung der All-In Sustaining Costs (AISC) im vierten Quartal. Ein zentraler Wachstumsmotor bleibt das afrikanische Joint Venture Loulo-Gounkoto in Mali sowie die Kibali-Mine in der Demokratischen Republik Kongo, welche zu den kostengünstigsten Tier-1-Anlagen der Welt gehören. Hier bieten sich gigantische geologische Chancen durch hochgradige Untertage-Erweiterungen, doch die geopolitischen Risiken – wie der zunehmende Ressourcen-Nationalismus der Militärjunta in Mali und unvorhersehbare Exportbeschränkungen – zwingen Barrick zu fortlaufenden, zähen Nachverhandlungen.
Wesentlich kleiner ist der Produzent B2Gold (ISIN: CA11777Q2099 | WKN: A0M889) überraschte den Markt im jüngsten Quartalsbericht mit einer historisch niedrigen Kostenstruktur, die zu einem operativen Cashflow von 340 Mio. USD führte. Diese finanzielle Stärke sichert die für Minenwerte überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite des Unternehmens von knapp 5 % nachhaltig ab. Für den weiteren Jahresverlauf prognostiziert das Unternehmen eine stabile Förderung zwischen 900.000 und 970.000 Unzen, wobei die Inbetriebnahme der neuen Solaranlagen die Abhängigkeit von teurem Schweröl massiv reduziert. Das Herzstück von B2Gold ist die Fekola-Mine in Mali, die im letzten Quartal trotz lokaler El-Niño-Dürreperioden eine beeindruckende Performance zeigte und von den neuen Bergbaugesetzen des Landes vorerst verschont blieb. Die Chancen für B2Gold liegen in der zeitnahen Erschließung der nahegelegenen Satelliten-Vorkommen, welche die Lebensdauer des Fekola-Komplexes drastisch verlängern könnten. Dem gegenüber steht das fundamentale Klumpenrisiko im westafrikanischen Raum, denn sollte sich die Sicherheitslage in der Sahel-Region weiter destabilisieren oder die Regierung Verträge einseitig brechen, würde dies das Kerninvestment von B2Gold direkt treffen.
Zodiac Gold – 2.300 km² Goldpotenzial und die nächste Bohr-Offensive
Wir nehmen Ostafrika in den Fokus. Dort entwickelt sich der kanadische Goldexplorer Zodiac Gold (ISIN CA98980T1049 | WKN A3EKSC) zunehmend zu einer spannenden Explorer-Story mit außergewöhnlicher Flächendimension. Im Zentrum steht das Todi-Goldprojekt in Liberia, das inzwischen eine Explorationsposition von mehr als 2.300 km² umfasst und damit einen beträchtlichen Teil der aussichtsreichen Todi-Scherzone abdeckt. Entscheidend ist jedoch weniger die schiere Größe des Landpakets als die zunehmende Dichte konkreter Entdeckungen, denn entlang des rund 16 Kilometer langen Monterra-Trends zeichnet sich ein zusammenhängendes Goldsystem ab. Der Teilabschnitt Arthington liefert dafür eine bemerkenswerte Datenbasis: In 37 von 39 bisherigen Bohrlöchern wurde Goldmineralisierung nachgewiesen, das ist eine Trefferquote von nahezu 95 %.
Überzeugend reichen die besten Abschnitte von breiten mineralisierten Zonen bis in den hochgradigen Bereich, darunter 18 Meter mit 4,67 g/t Gold, 9,65 Meter mit 7,5 g/t und 6 Meter mit 10,6 g/t Gold. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass es sich nicht lediglich um einzelne Mineralisierungslinsen, sondern um ein wesentlich größeres strukturelles System handelt. Diese Hypothese will das Zodiac Management nun mit neuen Bohrungen überprüfen. Ende Juli starteten bei Lewis und kurz zuvor bei Arthington jeweils Programme von bis zu 5.000 Metern, um die bekannten Zonen entlang des Streichens und in der Tiefe auszudehnen und gleichzeitig die Bohrdichte für eine geplante Ressourcenschätzung zu erhöhen. Lewis ist dabei besonders interessant, weil Schürfgrabungen im Bereich Lewis North bereits 52 Meter mit 0,71 g/t Gold, einschließlich 19 Metern mit 1,51 g/t, geliefert haben und damit auf einen zweiten rund 1,8 Kilometer langen mineralisierten Trend hindeuten. Auch das Ben-Ben-Gebiet fügt sich in dieses Gesamtbild ein. Dort wurde eine rund 700 Meter lange und bis zu 56 Meter breite Goldzone abgegrenzt, deren kontinuierliche Mineralisierung das geologische Modell stützt. Hier kann man wirklich ungetrost weiter auf die Suche gehen, die Aussichten sind äußerst gut.
Belastbare wirtschaftliche Daten könnte die geplante erste Mineralressourcenschätzung sein, die für das vierte Quartal 2026 angestrebt wird. Intern gilt eine Ressource von mehr als einer Million Unzen Gold als kurzfristiger Meilenstein, wobei das Management langfristig sogar Potenzial für mehr als zwei Millionen Unzen sieht. Ein weiterer Pluspunkt ist die jüngste Finanzierung, welche rund 5,6 Mio. CAD in die Kasse brachte. Damit steht der finanziellen Spielraum, die laufenden Bohrprogramme konsequent fortzusetzen. Gleichzeitig hält das Management und Umfeld einen beträchtlichen Aktienanteil, was die Interessen zwischen Unternehmen und Aktionären stärker verzahnt. Der entscheidende Rückenwind kommt allerdings auch vom Standort selbst, denn Liberia versucht derzeit, seinen Rohstoffsektor technologisch auf eine neue Stufe zu heben. Veraltete geologische Daten, hohe Explorationskosten und begrenzte technische Kapazitäten gelten bislang als Bremsklötze, weshalb künftig verstärkt KI, Satellitendaten, Fernerkundung, LiDAR und luftgestützte Geophysik eingesetzt werden sollen, um Lagerstätten schneller und kostengünstiger zu identifizieren.
Für Zodiac könnte diese Entwicklung zum strategischen Vorteil werden, weil Todi bereits mit modernen Methoden untersucht wird. Gleichzeitig arbeitet die liberianische Regierung an einer besseren Kontrolle des Bergbausektors und will mit Maßnahmen gegen illegalen Bergbau sowie Reformen der Governance mehr Vertrauen bei internationalen Investoren schaffen. Dass Kapital zunehmend nach Westafrika zurückkehrt, zeigt sich auch an größeren Finanzierungen, Übernahmen und Projektentwicklungen anderer Goldunternehmen in der Region. Für Zodiac ist das Umfeld daher hochinteressant: Staatliche Alimentierung, moderne Explorationsmethoden und eine aussichtsreiche Liegenschaft. Eine gute Kombi für mittelfristige Kursgewinne!
Alpha Exploration – Neue Kupfer-Gold-Zone belegt Kerkasha-Potenzial
Auch auf dem afrikanischen Kontinent macht das kanadische Unternehmen Alpha Exploration (ISIN VGG3198S1074 | WKN A3DLBX) auf sich aufmerksam. So sorgt das Unternehmen mit neuen Bohrergebnissen aus Eritrea für Bewegung und erweitert die Perspektive seines Kerkasha-Projekts deutlich über das bisherige Goldprofil hinaus. Im Mittelpunkt steht das Anagulu-Kupfer-Gold-Porphyr-Projekt, auf dem Alpha im ersten Halbjahr 2.722 Meter Kernbohrungen sowie zusätzlich 5.921 Meter kostengünstiger Flachbohrungen in 716 Löchern absolvierte. Besonders stark präsentiert sich die bereits bekannte Discovery-Zone: Das Bohrloch ANRD016 durchteufte über 67 Meter durchschnittlich 0,38 % Kupfer und 0,10 g/t Gold, darunter einen 12 Meter langen Abschnitt mit beachtlichen 1,20 % Kupfer und 0,30 g/t Gold. Damit konnte die Mineralisierung um rund 60 Meter nach Nordosten erweitert werden, während sich der mineralisierte Trend inzwischen über etwa 250 Meter verfolgen lässt.
Aufmerksamkeit verdient Alpha auch, weil findige Geologen abseits der bekannten Zone auch noch mehr Kupfer entdecken konnten. Denn mit der Camel-Zone wurde ein zweites eigenständiges Kupfer-Gold-Porphyr-System bestätigt. Camel erstreckt sich über rund 1,25 Kilometer parallel zur Discovery-Zone, wobei bislang lediglich drei Bohrungen auf einem kleinen Abschnitt von 140 Metern niedergebracht wurden. Bereits diese ersten Treffer sind interessant: ANR051 lieferte 25 Meter mit 0,20 % Kupfer und 0,07 g/t Gold, inklusive 16 Metern mit 0,26 % Kupfer und 0,09 g/t Gold. Ein großer Hebel liegt jedoch in den bislang völlig unerprobten 1,1 Kilometern der Camel-Zone Richtung Südwesten, wo die Flachbohrungen sogar höhere Kupfergehalte und eine breitere Anomalie als in der Discovery-Zone anzeigen. Zwei zusammenhängende Bereiche mit mehr als 1.000 ppm Kupfer wurden identifiziert, wobei Spitzenwerte von bis zu 3.274 ppm erreicht wurden.
CEO John Wilton sieht in diesem bislang unbebohrten Abschnitt deshalb das hochgradigste und kontinuierlichste oberflächennahe Kupferziel des gesamten Anagulu-Projekts. Die Bedeutung der Entdeckung wird dadurch erhöht, dass Porphyr-Systeme häufig großflächige mineralisierte Strukturen bilden und als metallspendende Quelle für umfangreiche Kupfer-Gold-Systeme fungieren können. Bereits die Discovery-Zone besitzt mit früheren Abschnitten von 108 Metern bei 0,60 % Kupfer und 1,24 g/t Gold, darunter 49 Meter mit 1,10 % Kupfer und 2,42 g/t Gold, eine bemerkenswerte Kernmineralisierung. Gleichzeitig arbeitet Alpha mit den Flachbohrungen systematisch daran, neue Oberflächenanomalien zu identifizieren und damit die Bohrziele für die nächsten Explorationsphasen zu vervielfachen.
Anagulu ist dabei nur ein Teil des größeren Bildes, denn das Projekt liegt innerhalb der vollständig kontrollierten, inzwischen 514 km² großen Kerkasha-Lizenz in Eritrea und rund sieben Kilometer südlich des bekannten Aburna-Goldprojekts. Aburna hatte bereits mit spektakulären Goldabschnitten von bis zu 18 Metern bei 15,33 g/t Gold für Aufmerksamkeit gesorgt, während die neu entdeckte Nightjar-Zone zusätzliche Kupfer-Gold-Anomalien liefert. Damit entwickelt sich Kerkasha zu einem breiter aufgestellten Kupfer-Gold-Distrikt mit mehreren eigenständigen Entdeckungen. Für Anleger wird deshalb die Frage interessant, wie groß die bislang nur teilweise getesteten Systeme tatsächlich werden können. Alpha Exploration steht damit an einem hochinteressanten Punkt der Unternehmensentwicklung und das bei nur 50 Mio. CAD Marktkapitalisierung. Aussichtsreich!
Fazit
Edelmetall-Investoren können erst mal durchatmen. Denn zur Jahresmitte erhöhten sich nicht nur die Inflationszahlen, sondern auch die Gold- und Silberpreise. Beides führt dazu, dass Bergbau-Unternehmen unter dem Strich mit üppigen Margen im Verkauf kalkulieren können und auch die Kostenseite beherrschbarer wird. Was jetzt anstehen dürfte, ist ein Nachziehen der vielen Explorations-Unternehmen. Denn hier wird die Unze Gold im Boden bewertet und je größer die Mineralressourcen ausgewiesen werden können, desto stärker sollte der Preis nach oben gehen können. Der Junior-Markt befand sich bis 2025 in einer Depression, 2026 bis 2030 könnte daher einen massiven Aufschwung für viele aussichtsreiche Gesellschaften liefern. Wer im Edelmetall-Markt investiert, sollte in seinem Portfolio große, mittlere und kleine Unternehmen mischen, das senkt das Risiko erheblich und liefert ein gutes Chance-Risiko-Profil.
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