Spätestens seit der öffentlichkeitswirksamen Umfirmierung von Facebook hat sich das Metaversum zu einem der Trendbegriffe des Jahres 2021 entwickelt. Unter dem Metaversum versteht man im Wesentlichen eine virtuelle Welt, in der Menschen über digitale Avatare miteinander interagieren und alltägliche Aktivitäten durchführen. Dabei ist es die ideale Spielwiese für Zukunftstechnologien wie Virtual und Augmented Reality, Blockchain, oder Kryptowährungen und sorgt so gerade in den Märkten dieser Zukunftstechnologien für zusätzlichen Auftrieb. Ein weiterer Profiteur ist die Computerspielindustrie. Schon jetzt gibt es Titel, die bereits eine Art eigenes Metaversum bieten und einen Vorgeschmack auf die Zukunft liefern. Die folgenden Unternehmen dürften von der Weiterentwicklung des Metaversums für die Computerspielindustrie profitieren. Die passende Möglichkeit für jeden Anleger, der mit Gaming-Aktien spielend Geld verdienen will.   

Roblox (Nasdaq: RBLX, WKN: A2QHVS)

Roblox wird immer wieder genannt, wenn über das Metaversum berichtet wird. Auf der Spieleplattform kann jeder selbst eigene Erlebniswelten entwickeln und der Community zur Verfügung stellen oder die Erlebniswelten anderer ausprobieren. Mittlerweile vereint die Plattform über 9,5 Millionen Hobbyentwickler. Wer hier mit Gaming-Aktien spielend Geld verdienen will, kann seine selbst geschaffenen Erlebniswelten auch kostenpflichtig anbieten. Zu diesem Zweck besitzt die Plattform mit der Währung Robux ein eigenes Wirtschaftssystem. Robux können zudem ausgegeben werden, um bspw. seinen Avataren Schuhe der Marke Vans zu gönnen oder um virtuelle Konzerte zu besuchen. Zu den Künstlern, die sich bereits innerhalb des Roblox-Metaversums in Szene setzten, gehören die Pop-Gruppe 21 Pilots sowie der DJ David Guetta. Wer tatsächlich durch die Schaffung eigener Erlebniswelten mit Gaming-Aktien spielend Geld verdienen will, muss nicht nur gegen diverse Künstler antreten, sondern auch aus einer Masse von 24 Millionen bereits vorhandenen Erlebniswelten herausstechen. Einfacher wäre da doch der Kauf des Roblox-Wertpapiers.  

Meta Platforms (Nasdaq: FB, WKN: A1JWVX)

Mit der Umbenennung machte Mark Zuckerberg unmissverständliche klar, wie er die Zukunft seines Unternehmens sieht. Schon jetzt sind Spiele ein integraler Bestandteil des sozialen Netzwerks. Mit Facebook Gaming existiert dort ein Twitch-Klon, wo der Livestream anderer Spieler verfolgt und mit diesen direkt kommuniziert werden kann. Viele Online-Spiele können zudem mit Facebook verknüpft und so mit dem gleichen Spielstand auf einem anderen Gerät fortgesetzt werden. Außerdem bietet Facebook selbst direkt einen Zugang zu unterschiedlichen Spielen an, wobei man direkt über das soziale Netzwerk seine Freunde zum Mitspielen einladen kann. Mit den Oculus-Headsets stellt das Unternehmen zudem eine eigen VR-Umgebung zur Verfügung. Schon jetzt können Gamer dort renommierte Titel spielen. Der VR-Bereich soll zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Zynga (Nasdaq: ZNGA, WKN: A1JMFQ) / Take-Two Interactive (Nasdaq: TTWO, WKN: 914508)

Apropos Facebook-Spiele: Ein Unternehmen, welches sich mit der Entwicklung von Spielen für die soziale Plattform einen Namen gemacht hat, ist Zynga. Bereits 2009 spielten 40 Millionen Nutzer Zynga-Spiele auf Facebook. Mittlerweile hat das Unternehmen mit Kassenschlagern wie FarmVille, Mafia Wars oder Zynga Poker erfolgreich den Sprung auf den Mobile-Gaming-Markt geschafft. Mit Gaming-Aktien spielend Geld verdienen kann man bei Zynga Poker nicht, aber ausgeben. Den größten Teil des Umsatzes macht das Unternehmen schließlich durch In-App-Käufe. 2021 kündigte das Unternehmen an, dass es künftig mehr auf die Blockchain-Technologie setzen will und NFTs in die Spiele integriert werden sollen. Das dahintersteckende Potenzial überzeugte auch den Spieleentwickler Take-Two Interactive, der im Januar 2021 bekannt Zynga bis Mitte des Jahres für 12,7 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.  Besonders bekannt ist das Unternehmen für die Grand-Theft-Auto(GTA)-Reihe, die von der Tochtergesellschaft Rockstar Games entwickelt wird. Mit der Übernahme von Zynga kauft man sich auf einen Schlag ein Standbein in dem bisher vernachlässigten, aber boomenden Mobile-Gaming-Markt. Gerüchten Zufolge sollen Kryptowährungen und NFTs auch in zukünftige GTA-Ableger integriert werden. Vielleicht gibt es dann eine legale Möglichkeit eine profitable kriminelle Möglichkeit einzuschlagen, wenn man in einem neuen GTA-Metaversum so mit Gaming-Aktien spielend Geld verdienen kann.

Activision Blizzard (Nasdaq: AIY WKN: A0Q4K4) / Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747)

Im virtuellen Office von Microsoft Mesh sollen Nutzer als Hologramme auftreten können, um in dieser Gestalt mit anderen zu interagieren. Holoportation nennt das Unternehmen selbst diese Technologie, die zunächst in MS Teams ein Zuhause finden soll. Für den Zugang sollen lediglich AR-fähige Smartphones oder Laptops notwendig sein, wobei die beeindruckendste Nutzererfahrung sicherlich über ein VR-Gerät wie der hauseigenen Hololens 2 erlebt werden kann. Zukünftig dürfte die Holoportation auch bei Spieletiteln zum Einsatz kommen. Immerhin ist Microsoft mit der X-Box und Titeln wie Halo oder Minecraft schon ein Schwergewicht der Branche. Im Januar 2021 gab das Big-Tech-Unternehmen bekannt, dass man mit der Übernahme von Activision Blizzard die für 68,7 Milliarden Dollar bis spätestens Juni 2023 vollzogen sein soll, zum drittgrößten Spieleherstellen hinter Tencent und Sony aufsteigt. Microsoft CEO Satya Nadella begründete die Übernahme auch mit der strategischen Ausrichtung hin zum Metaversum. Holoportation goes World of Warcraft. Schon jetzt wird viel Geld gezahlt, um einen hoch gelevelten Avatar zu übernehmen oder um seltene Gegenstände zu erhalten. Durch die Integration von NFTs in das neue WoW-Metaversum, entstünden ganz neue Möglichkeit für Hobby-Gamer, die mit Gaming-Aktien spielend Geld verdienen wollen. Gute Aussichten also auch für Anleger.   

Verfasst von nebenwerte ONLINE Redaktion

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